Auf der Bundesstraße 75 zwischen Bremen und Delmenhorst kam es am Samstagnachmittag zu einem gefährlichen Vorfall während eines Hochzeitskorsos. Wie die Polizei mitteilte, wurde gezündete Pyrotechnik aus den Fenstern der fahrenden Autos geworfen. Die Beamten stoppten den Korso mit insgesamt acht Fahrzeugen und führten eine umfassende Verkehrskontrolle durch.
Gefährliche Fahrmanöver und sieben Strafverfahren
Mehrere Fahrer des Hochzeitskorsos bremsten absichtlich ab und gefährdeten dadurch andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei leitete bisher sieben Strafverfahren ein, unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, Nötigung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Insgesamt waren 18 Menschen im Alter von 17 bis 47 Jahren an dem Korso beteiligt.
90-minütiger Polizeieinsatz
Nach etwa 90 Minuten dauernden Polizeimaßnahmen durfte die Hochzeitsgesellschaft ihre Fahrt fortsetzen. Die genauen Umstände des Pyrotechnik-Einsatzes und die Identität der Verantwortlichen werden derzeit ermittelt. Die Polizei warnt eindringlich vor solchen gefährlichen Aktionen, die nicht nur die Insassen, sondern auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer erheblich gefährden.



