Kleiner Tiergarten: Neuer Drogen-Hotspot in Berlin-Mitte?
Kleiner Tiergarten: Neuer Drogen-Hotspot in Berlin-Mitte

Bereits nach etwa fünf Minuten auf einer Parkbank im Kleinen Tiergarten in Berlin-Mitte wird an einem milden Sonntagnachmittag im Juni das erste offene Drogengeschäft sichtbar. Ein älterer Mann mit Kappe und Umhängetasche spricht eine junge Frau an, die scheinbar ziellos durch den Park geht. Er führt sie zu einer Bank, übergibt ihr ein Plastiktütchen, dann gehen beide in entgegengesetzte Richtungen auseinander.

Verdrängung vom Leopoldplatz

Immer mehr Konsumierende und Dealer sammeln sich auf engem Raum im Kleinen Tiergarten. Viele wurden vom Leopoldplatz verdrängt, der seit Jahren als einer der bekanntesten Drogen-Hotspots Berlins gilt. Die Situation verschärft sich zusehends. Betroffene und Experten schildern die Lage als besorgniserregend.

Anwohner fühlen sich unsicher

Anwohner berichten von zunehmenden Belästigungen und einem Gefühl der Unsicherheit. Der Kleine Tiergarten, einst eine grüne Oase inmitten der Stadt, wird nun von Drogenkonsum und -handel dominiert. Spritzen und andere Hinterlassenschaften der Drogenszene sind keine Seltenheit.

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Experten fordern Maßnahmen

Experten fordern ein konsequentes Vorgehen der Behörden, um die Situation zu entschärfen. Neben verstärkter Polizeipräsenz sind auch soziale Angebote für die Süchtigen notwendig. Die Stadtverwaltung steht vor der Herausforderung, sowohl die Anwohner zu schützen als auch den Betroffenen Hilfe zu bieten.

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