Aufräumarbeiten nach Großbrand in Schweinemastanlage in Coswig laufen
Aufräumarbeiten nach Mastbrand in Coswig laufen

Fünf Tage nach dem verheerenden Großbrand in einer Schweinemastanlage in Coswig (Landkreis Wittenberg) sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Bei dem Feuer in der Nacht des 15. Juli im Coswiger Ortsteil Düben waren rund 20.000 Schweine ums Leben gekommen, einige Tiere konnten gerettet werden. Fünf Feuerwehrleute erlitten leichte Verletzungen. An den Löscharbeiten beteiligten sich laut Polizei etwa 100 Einsatzkräfte aus mehreren Orten. Der Sachschaden wird ersten Schätzungen zufolge auf rund neun Millionen Euro beziffert.

Herausfordernde Bergung und Entsorgung der Tierkadaver

Die Bergung und Entsorgung der Schweinekadaver gestaltet sich als äußerst herausfordernd und zeitaufwendig. Wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, müssen Spezialtransporte organisiert werden. Erst nach Abschluss der Aufräumarbeiten kann der Brandursachenermittler die abgebrannte Anlage betreten, um die Suche nach der Brandursache zu beginnen.

Hintergrund des Brandes und bisherige Erkenntnisse

Der Brand war in der Nacht zum 15. Juli aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen und hatte große Teile der Mastanlage zerstört. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Die genaue Brandursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei hofft, nach Abschluss der Aufräumarbeiten konkretere Hinweise zu erhalten.

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