Baustart für Cooling Point am Steubenplatz in Potsdam
Baustart für Cooling Point am Steubenplatz

Baustart für den Cooling Point am Steubenplatz

In der Potsdamer Mitte haben die Arbeiten zur Neugestaltung des Steubenplatzes begonnen. Das Areal zwischen Landtagsschloss, Ringerkolonnade und Straßenbahntrasse ist eingezäunt, der Rasen wurde bereits gemäht, und schweres Gerät wie ein großer Bohrer ist zu sehen. Die Brachfläche soll zu einem sogenannten „Cooling Point“ umgestaltet werden – einem kühlen Ort, an dem Bürger an heißen Tagen Schatten und Trinkwasser finden.

Geplante Maßnahmen

Laut Stadtverwaltung sind unter anderem eine Regenwasserzisterne mit automatischer Bewässerung und ein öffentlicher Trinkbrunnen vorgesehen. Durch die spätere Begrünung, die über die Zisterne regelmäßig mit Wasser versorgt wird, sollen sich das Mikroklima und die Aufenthaltsqualität verbessern. Auf dem Platz sind vier Rasenflächen mit Sträuchern, zwei Baumreihen mit sechs Ulmen und fünf Linden sowie ein Kastanienbaum geplant.

Bauzeit und Kosten

Die Stadt geht von einer Bauzeit von zehn Wochen für die Zisterne aus. Die Gestaltung soll im Herbst beginnen. Die Umgestaltung wird durch Fördermittel des Bundes aus dem Modellprojekt Smart Cities und der Städtebauförderung finanziert.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Offene Fragen und weitere Projekte

Ob das Standbild Friedrich Wilhelm von Steuben von der Schloßstraße wieder auf den Platz umgesetzt wird, ist noch unklar. Die Frage beschäftigt die Stadtpolitik seit Monaten. Steuben war ein preußischer Offizier, der die US-Armee im Unabhängigkeitskrieg unterstützte. Der Steubenplatz ist einer von zwei geplanten Cooling Points. Auch der Johannes-Kepler-Platz am Stern soll entsprechend umgestaltet werden: Dort sind grüne Inseln mit Sitzgelegenheiten und großkronige Bäume geplant.

Fristverlängerung für Smart-City-Projekte

Die Stadt bemüht sich derzeit um eine Fristverlängerung für mehrere Smart-City-Projekte. Ursprünglich sollten die Fördergelder nur bis Ende dieses Jahres fließen, nun hofft das Rathaus auf eine Verlängerung um ein Jahr bis Ende 2027. Der Bund habe signalisiert, dass eine kostenneutrale Verlängerung möglich sei, heißt es in der Vorlage für den Hauptausschuss der Stadtverordneten. Das Thema steht am Mittwoch (17. Juni) auf der Tagesordnung.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration