Der Berliner Senat hat den Fahrplan für den Ausstieg aus fossilen Energien bei der Wärmeversorgung beschlossen. Oberstes Gebot ist Freiwilligkeit. Man wolle ein Kommunikationsdesaster wie beim alten Heizungsgesetz vermeiden, berichtet Thomas Loy.
Wärmeplanung am Dienstag beschlossen
Der Berliner Plan zum Ausstieg aus fossilen Energien beim Heizen ist nun amtlich. Am Dienstag beschloss der Senat die sogenannte kommunale Wärmeplanung – gerade noch rechtzeitig. Die vom Bund gesetzte Frist dafür läuft Ende Juni ab.
Interaktive Karten zeigen Verfügbarkeit
Die neue Planung beinhaltet interaktive Karten, die aufzeigen, wo in Berlin Fernwärme verfügbar ist. Diese sollen Bürgern und Unternehmen eine Orientierung bieten, welche Gebiete bereits an das Fernwärmenetz angeschlossen sind oder in Zukunft angeschlossen werden sollen.
Der Senat betont, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien beim Heizen auf Freiwilligkeit basiert. Man wolle die Bürger nicht überfordern, sondern durch transparente Informationen und Angebote zur Mitarbeit bewegen. Die Erfahrungen mit dem früheren Heizungsgesetz, das auf viel Kritik stieß, hätten gezeigt, dass eine zu starke Reglementierung kontraproduktiv sei.
Mit der Wärmeplanung will Berlin einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Nutzung von Fernwärme aus erneuerbaren Quellen soll schrittweise ausgebaut werden, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.



