Bombenentschärfung in Potsdam sorgt für leere Innenstadt
Am Dienstagmittag um 12.29 Uhr war die Aufregung vorbei: Sprengmeister Mike Schwitzke und sein Team des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Brandenburgs haben im Bereich der Leipziger Straße erfolgreich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Danach wurden alle Sperrungen aufgehoben. Die rund 6500 betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner durften zurück in ihre Wohnungen. Auch Busse und Straßenbahnen fuhren wieder durch den zuvor gesperrten Bereich, und der Hauptbahnhof nahm den Betrieb wieder auf.
Vor der Entschärfung hatten 450 Helferinnen und Helfer den Sperrkreis mit einem Radius von 700 Metern um den Fundort der Bombe gesichert. Dies führte zu menschenleeren Straßenzügen in der Innenstadt und ungewöhnlichen Aussichten. Ein Blick vom Garnisonkirchturm zeigte die Innenstadt am Dienstagvormittag im Bereich des Landtags völlig verlassen. Der Sperrkreis war in sechs Teilbereiche unterteilt. Der Hauptbahnhof blieb am Dienstagmorgen für mehrere Stunden gesperrt. Auf der Breiten Straße herrschte ein seltener Anblick: nichts los. Auch das Mercure-Hotel befand sich im Sperrkreis. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, um den Sperrkreis zu kontrollieren und zu sichern. Die Maßnahmen führten zu massiven Einschränkungen im Nahverkehr, mehrere Buslinien waren betroffen.
Bilder von der Bombenentschärfung
Die Aktion bot außergewöhnliche Fotomotive: leere Straßen, abgesperrte Bereiche und viele Einsatzkräfte. Die Bilder zeigen die ungewohnte Ruhe in der sonst belebten Innenstadt. Nach der Entschärfung kehrte schnell wieder Normalität ein.



