Brand im Müritz-Nationalpark weitet sich auf 6.300 Quadratmeter aus
Brand im Müritz-Nationalpark auf 6.300 qm ausgeweitet

Der Brand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich nach Angaben der Behörden erheblich ausgeweitet. Wie der Sprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte mitteilte, brennt es mittlerweile auf einer Fläche von rund 6.300 Quadratmetern. Das entspricht etwa der Größe eines Fußballfeldes. Zuvor hatte die Polizei die betroffene Fläche mit 3.000 Quadratmetern angegeben.

Orte werden geräumt

Die Orte Granzin und Granziner Mühle wurden dem Sprecher zufolge bereits vollständig geräumt. Auch die Bewohner des Dorfes Krienke wurden aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Die Evakuierungsmaßnahmen laufen demnach planmäßig.

Der Landkreis-Sprecher erklärte, dass ein Mischwald in Flammen stehe und das Brandgebiet zudem munitionsbelastet sei. Die Polizei hatte zuvor bestätigt, dass der Munitionsbergungsdienst im Einsatz ist. Wie viele Feuerwehrleute an der Brandbekämpfung beteiligt sind, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

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Hintergrund und Gefahrenlage

Der Müritz-Nationalpark ist bekannt für seine ausgedehnten Wälder und Seen. Die Munitionsbelastung in der Region geht auf frühere militärische Nutzungen zurück. Die Einsatzkräfte arbeiten unter erschwerten Bedingungen, da das Gelände nicht vollständig betreten werden kann. Die Behörden bitten die Bevölkerung, die abgesperrten Bereiche zu meiden und Anweisungen der Einsatzkräfte zu befolgen.

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