Bundeswehr-Hubschrauber löschen Großbrand im Müritz-Nationalpark
Bundeswehr löscht Brand im Müritz-Nationalpark

Drei Bundeswehr-Hubschrauber sollen beim Löschen des Großbrandes im Müritz-Nationalpark helfen. Zwei Helikopter vom Typ CH-53 können jeweils bis zu 5.000 Liter Wasser transportieren. Zudem entsendet die Bundeswehr in dem Amtshilfeverfahren noch einen kleineren Hubschrauber, wie der Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Thomas Müller (CDU), auf einer Pressekonferenz mitteilte. Die Maschinen wurden noch am Vormittag im Einsatzgebiet erwartet.

Munitionsbelastung erschwert Löscharbeiten

Inwieweit die Hubschrauber das Löschwasser direkt über den Brandorten ablassen können, ist noch fraglich, denn es gilt wegen der Munitionsbelastung ein Sicherheitsabstand von mindestens 1.000 Metern am Boden und auch in der Luft. Auch heute seien mehrere Detonationen in dem betroffenen Gebiet registriert worden, darunter eine sehr schwere, so Müller. In dem Gebiet liege auch panzerbrechende Munition im Boden.

Großbrand breitet sich weiter aus

Der Großbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsgelände im Müritz-Nationalpark breitete sich auch in der vergangenen Nacht weiter aus. Nach Angaben des Landkreises sind inzwischen 318 Hektar betroffen, was in etwa der Fläche von 445 Fußballfeldern entspricht.

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Die Hubschrauber sollten in enger Abstimmung mit der Einsatzleitung möglichst effektiv eingesetzt werden. Sie würden mit Sicherheit sehr stark dabei helfen, die Flächen weiter einzunässen und das Feuer deutlich einzudämmen. "Aber sie sind auch kein Allheilmittel", so Müller. Derzeit seien keine Wohnhäuser unmittelbar gefährdet.

Politik dankt Einsatzkräften

An der Pressekonferenz nahm auch Agrarminister Till Backhaus teil. "Der Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte hat für uns oberste Priorität. Solange die Lage dynamisch bleibt, werden wir alle notwendigen Maßnahmen treffen, um Gefahren frühzeitig abzuwenden", sagte der SPD-Politiker. Er dankte allen Einsatzkräften vor Ort.

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