Feldbrand bei Neuruppin: Flammen 20 Meter vor Wohngebiet gestoppt
Feldbrand Neuruppin: 20 Meter vor Wohngebiet gestoppt

Ein Feldbrand bei Neuruppin am Abend des 30. Juli hat für kurzfristige Evakuierungen gesorgt. Die Feuerwehr konnte das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle bringen und die Bewohner durften in ihre Häuser zurückkehren. Das Feuer war auf einem noch nicht abgeernteten Feld im Ortsteil Neuruppin-Treskow ausgebrochen und bewegte sich in Richtung der Wohnbebauung.

Feuerwehr im Großeinsatz

Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers gingen die ersten Notrufe gegen 20:00 Uhr ein. Aufgrund der Brandausbreitung in Richtung Ortschaft ordnete die Einsatzleitung die Evakuierung mehrerer Häuser an. Insgesamt waren 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz, die die Flammen mit Tanklöschfahrzeugen bekämpften. „Es laufen noch Restlöscharbeiten und wir kontrollieren die Lage mit einer Drohne“, sagte der Sprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Landrat: Feuer 20 Meter vor Wohngebiet gestoppt

Der Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt (SPD), bestätigte am Abend, dass das Feuer rund 20 Meter von einem Wohngebiet im südlichen Stadtteil entfernt gestoppt werden konnte. Die Einsatzleitung habe entschieden, dass keine Evakuierung erforderlich sei. „Das Feuer betraf eine Fläche von etwa sieben Hektar“, so Reinhardt. Das Feld sei mit landwirtschaftlicher Technik umgepflügt und mit Wasser aus Tanklöschfahrzeugen bewässert worden.

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Warnmeldung und Entwarnung

Die Integrierte Regionalleitstelle Nordwest hatte zuvor eine Warnmeldung herausgegeben: „Hören Sie auf die Durchsagen der Feuerwehr und Polizei! Informieren Sie Ihre Nachbarn.“ Zudem wurde auf eine starke Rauchentwicklung hingewiesen. Kurz vor 22:00 Uhr erfolgte die Entwarnung, die Bewohner durften zurückkehren.

Zweiter Feldbrand in Rheinsberg

Parallel zu dem Einsatz in Neuruppin brannte auch in Rheinsberg ein abgeerntetes Feld. Laut Landrat Reinhardt waren dort insgesamt rund 90 Hektar betroffen. Rund 150 Feuerwehrleute bekämpften die Flammen, wobei vier Kräfte aufgrund der großen Hitze mit Kreislaufproblemen behandelt werden mussten. Die Ursache beider Brände ist noch unklar.

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