Grüne wollen Verpackungssteuer und mehr Personal gegen die Berliner Müllflut
Berlin. Die Berliner Grünen schlagen eine Verpackungssteuer und zusätzliches Reinigungspersonal vor, um die Müllflut in der Hauptstadt zu bekämpfen. Allein im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg landen täglich 42.000 Einwegbecher im Müll oder auf der Straße. Das berichtet die Berliner Morgenpost unter Berufung auf einen Vorstoß der Grünen-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.
Top-1-Thema Sauberkeit
Die Sauberkeit in der Stadt sei das Top-1-Thema, so die Grünen. Sie fordern daher eine Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen, um den Müll zu reduzieren. Zudem soll mehr Personal für die Reinigung der Straßen und Parks eingestellt werden. Die Steuer soll ähnlich wie in anderen Städten funktionieren und Anreize für Mehrwegverpackungen schaffen.
Nach Schätzungen der Grünen fallen in Berlin täglich rund 42.000 Einwegbecher allein in Friedrichshain-Kreuzberg an. Viele davon landen nicht im Müll, sondern auf der Straße oder in Grünanlagen. Das führt zu erheblichen Verschmutzungen und hohen Reinigungskosten.
Mehr Personal für die Reinigung
Neben der Steuer fordern die Grünen auch mehr Personal für die Berliner Stadtreinigung (BSR). Die Reinigungskräfte seien überlastet, die Müllflut sei ohne zusätzliches Personal nicht zu bewältigen. Die Fraktion schlägt vor, die Zahl der Reinigungskräfte deutlich zu erhöhen und die Reinigungsintervalle zu verkürzen.
Die Grünen betonen, dass die Sauberkeit der Stadt ein zentrales Anliegen der Berliner sei. Mit der Verpackungssteuer und mehr Personal solle die Müllflut effektiv bekämpft werden. Die Fraktion hofft, dass der Senat dem Vorschlag zustimmt.



