Greifswald fragt Bürger: Wo ist es heiß, wo kühl? Hitze-Umfrage zur Klimaanpassung
Hitze-Umfrage in Greifswald: Bürger sollen Schwachstellen melden

Bürgerbeteiligung zur Klimaanpassung in Greifswald

Die Stadt Greifswald startet eine Umfrage, bei der Einwohnerinnen und Einwohner Orte mit extremer Hitze, kühlen Schattenplätzen oder Überschwemmungsrisiken auf einer Karte markieren können. Ziel ist es, einen Klimaanpassungsplan zu erstellen, der die Hansestadt widerstandsfähiger gegen die Folgen des Klimawandels macht.

So funktioniert die Befragung

Ab dem 20. Juli können Bürgerinnen und Bürger auf der Plattform adhocracy.plus/greifswald/projects/klimaanpassungsplan/ ihre Beobachtungen eintragen. Zur Auswahl stehen Kategorien wie „heiß“, „kühl“, „nass“, „trocken“ und „windig“. Zudem können sie die Dringlichkeit des Handlungsbedarfs und die Häufigkeit der Beobachtung angeben sowie Fotos hochladen. Auch Empfehlungen zur Entsiegelung von Böden sind erwünscht.

Alternativen zur Online-Teilnahme

Wer die Website nicht nutzen möchte, kann seine Hinweise per E-Mail, telefonisch oder persönlich bei der Stadtverwaltung einreichen. Die gesammelten Daten werden zusammen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Klimaanpassungsplan einfließen, der noch dieses Jahr erstellt werden soll.

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Hintergrund: Klimawandel in Greifswald

Die Stadt reagiert damit auf zunehmende Hitzewellen und Starkregenereignisse. Laut Stadtverwaltung sollen die Maßnahmen langfristig die Lebensqualität sichern und Schäden minimieren. „Die Hinweise der Bürger sind entscheidend, um konkrete Schwachstellen zu identifizieren“, so ein Sprecher.

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