Illegales Abfalllager in Brandenburg nach Jahren geräumt
Illegales Abfalllager nach Jahren geräumt

Ein illegales Abfalllager im Süden Brandenburgs hat die Behörden über Jahre hinweg beschäftigt. Nun ist der Müll vollständig beseitigt. Nach zwei Jahren Beräumung der Recyclinganlage Stechau im Landkreis Elbe-Elster sind die Abfälle restlos entfernt worden.

Wie ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums mitteilte, wurden rund 18.000 Tonnen Abfall aus dem illegalen Lager in der Gemeinde Fichtwald entsorgt. Mehr als 16 Jahre lang hatten dort Abfälle einer insolventen Recyclingfirma gelegen.

Schrittweise Beräumung und Artenschutz

Das Amt Schlieben hatte die betroffenen Grundstücke bereits 2023 erworben und die Beräumung vorbereitet. Dabei wurden auch Ersatzquartiere für Vögel, Fledermäuse, Zauneidechsen und Ameisen geschaffen, wie der Sprecher weiter erläuterte. Erst nach diesen Maßnahmen begann 2024 die eigentliche Räumung des Lagers. Viele der Abfallhaufen mussten vor der endgültigen Entsorgung mühsam separiert werden.

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Kosten in Millionenhöhe

Dem Land Brandenburg entstanden durch die Beräumung Kosten von rund vier Millionen Euro. Das Abfalllager in Fichtwald zählt zu den illegalen Deponien, für die kein verantwortliches Unternehmen mehr existiert. In solchen Fällen müssen öffentliche Mittel für die Beseitigung eingesetzt werden.

Die erfolgreiche Räumung markiert einen wichtigen Schritt im Kampf gegen illegale Müllentsorgung in der Region.

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