Lärchen erzielen Rekordpreise bei Forstversteigerung
Lärchen erzielen Rekordpreise bei Forstversteigerung

Die Niedersächsischen Landesforsten haben bei einer Versteigerung ausgesuchter Nadelhölzer 447.000 Euro eingenommen. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagte Sprecher Knut Sierk am Montag. Auf den Lagerplätzen im Forstamt Oerrel und Himmelsleiter wurden 2089 Kubikmeter Douglasie, Lärche und Kiefer angeboten.

Die Angebotsmenge verteilte sich auf 829 Kubikmeter Douglasie, 515 Kubikmeter Kiefer und 745 Kubikmeter Lärche. Die Stämme stammten aus Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Nur neun Festmeter blieben unverkauft.

Herausragend war die Preissteigerung bei der Lärche: Mit 283 Euro pro Kubikmeter erzielte sie den höchsten Preis der vergangenen 17 Jahre. Damit wurde der bisherige Rekord um 16 Euro pro Kubikmeter übertroffen. Bei Douglasie und Kiefer blieb das Preisniveau trotz gestiegener Menge stabil.

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Sechzehn Bieter aus Deutschland, Österreich und Dänemark nahmen teil. Der teuerste Einzelstamm war eine Lärche mit 4,10 Festmetern, die ein westdeutsches Furnierwerk für 2005 Euro ersteigerte. Die edlen Hölzer werden zu Möbelfurnieren, Dielen oder Fensterrahmen verarbeitet.

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