Mont-Blanc-Bergsturz: Gewaltiger Felsabbruch am höchsten Gipfel der Alpen
Mont-Blanc-Bergsturz: Gewaltiger Felsabbruch am höchsten Gipfel

Am Vormittag des 28. Juli 2026 erlebten Wanderer am Mont Blanc ein erschreckendes Naturschauspiel: Ein gewaltiger Felsabbruch löste sich am höchsten Berg der Alpen. Vor den Augen der Zeugen brach ein Teil der Bergflanke ab, eine riesige Staubwolke stieg auf, und Geröllmassen rasten donnernd den Hang hinunter. Die spektakulären Szenen wurden von einem Wanderer namens Maxim Foygel gefilmt und in sozialen Netzwerken geteilt, wo sie rasch für Entsetzen und Bestürzung sorgten.

Bergsturz am Mont Blanc: Zeugen berichten von Schockmoment

Nach ersten Erkenntnissen ereignete sich der Felsabbruch gegen 10:19 Uhr an der Nordwestflanke des Mont Blanc, nahe der beliebten Route über den Gouter-Grat. Die genaue Größe des abgebrochenen Gesteinsvolumens wird noch ermittelt, doch Schätzungen zufolge könnten mehrere tausend Kubikmeter Gestein abgestürzt sein. Glücklicherweise wurden nach bisherigen Angaben keine Personen verletzt, da die Wanderer den Bereich rechtzeitig verlassen konnten oder sich nicht direkt im Gefahrenbereich befanden.

Ursache: Permafrostschmelze durch Klimaerwärmung

Experten sehen die Hauptursache des Bergsturzes in der zunehmenden Erwärmung der Alpen. Der Permafrost, der die Felsmassen in hohen Lagen zusammenhält, taut aufgrund steigender Temperaturen immer tiefer auf. Dies führt zu Instabilitäten und häufigeren Felsstürzen. Allein in den letzten Jahren gab es mehrere größere Bergstürze im Mont-Blanc-Massiv, wie etwa am Aiguille du Midi oder am Grand Flambeau. Die zunehmende Erderwärmung beschleunigt diesen Prozess dramatisch.

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Rettungskräfte im Einsatz: Alpinisten gewarnt

Die französische Bergrettung sperrte vorsorglich mehrere Aufstiegsrouten und rief alle Alpinisten zur erhöhten Vorsicht auf. Die Gefahr weiterer Nachbrüche bestehe noch, betonten die Behörden. Die spektakulären Aufnahmen aus dem Video von Foygel, das bereits hunderttausende Aufrufe verzeichnet, verdeutlichen die zunehmend gefährlichen Bedingungen in den Alpen.

Der Mont Blanc ist mit 4.810 Metern der höchste Berg der Alpen und ein beliebtes Ziel von Bergsteigern aus aller Welt. Der jüngste Felsabbruch reiht sich ein in eine Serie von Gletscher- und Felsstürzen, die Forscher mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. Die internationale Gemeinschaft reagiert mit Besorgnis, da die Stabilität ganzer Bergmassive gefährdet ist.

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