Sabotage gegen Deutsche Bahn: 2200 Fälle in sechs Monaten
Sabotage gegen DB: 2200 Fälle in sechs Monaten

Die Zahl der Sabotageakte gegen die Deutsche Bahn (DB) nimmt weiter zu. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 wurden bundesweit 2200 Fälle von Sabotage, Brandstiftung, gefährlichen Eingriffen in den Bahnverkehr und Metalldiebstahl registriert. Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf ein internes Lagebild des Bahnkonzerns. Dies entspricht einem Anstieg von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

220.000 Verspätungsminuten durch Kriminalität

Die Kriminalität an der Schieneninfrastruktur verursachte demnach in den ersten sechs Monaten dieses Jahres mehr als 220.000 Verspätungsminuten. Neben den Einschränkungen für den Personenverkehr seien zunehmend auch Hauptrouten für den schweren Güterverkehr betroffen. Die Deutsche Bahn habe sich auf eine Anfrage nicht äußern wollen.

Häufung von Sabotageakten

Besonders betroffen sind laut dem Bericht die Infrastrukturen der Bahn, wie Signalanlagen, Oberleitungen und Weichen. Die Saboteure zielen gezielt auf Schwachstellen, um den Betrieb zu stören. Die Bundespolizei ermittelt in zahlreichen Fällen, doch die Täter sind oft schwer zu fassen. Die DB Systel, eine Tochter der Deutschen Bahn mit Standort in Erfurt, ist mit der Sicherung der IT-Infrastruktur befasst.

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Auswirkungen auf den Zugverkehr

Die Verspätungen summieren sich zu erheblichen Beeinträchtigungen für Pendler und Reisende. Auch der Güterverkehr leidet, was wirtschaftliche Folgen haben könnte. Die Bahn arbeitet an Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit, doch die genauen Details bleiben vertraulich.

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