Berliner Senat koordiniert Kampf gegen Eichenprozessionsspinner
Senat koordiniert Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

Ein haariges Problem beschäftigt Berlin: Der Eichenprozessionsspinner breitet sich in der Stadt aus und sorgt für gesundheitliche Beeinträchtigungen. Nachdem mehrere Bezirke Klage geführt hatten, sie würden vom Senat mit der Bekämpfung allein gelassen, reagiert nun der Regierende Bürgermeister Kai Wegner. Erstmals sollen alle Verantwortlichen an einen Tisch geholt werden, um ein koordiniertes Vorgehen zu ermöglichen.

Videokonferenz am Dienstag

Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, verschickte Umweltstaatssekretär Andreas Kraus (CDU) am Freitag eine E-Mail an die Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte. Darin heißt es: „Jetzt hat der Regierende Bürgermeister uns gebeten, Sie zu einem Austausch einzuladen, damit Sie als Bezirke einen verlässlichen, koordinierenden und handlungsbereiten Ansprechpartner innerhalb des Senates haben.“ Bereits am morgigen Dienstag soll eine Videokonferenz zu dem Thema stattfinden.

Maßnahmen und Gesundheitsschutz

Bei dem Treffen am Nachmittag soll über konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der gefährlichen Raupe gesprochen werden. Zudem steht die Frage des Gesundheitsschutzes auf der Agenda, für den die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege zuständig ist. Ziel ist es, ein einheitliches Vorgehen in der ganzen Stadt zu etablieren und die Bezirke besser zu unterstützen.

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In mehreren Bezirken wurden bereits Sportstätten geschlossen, weil die Raupen eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellen. Die Brennhaare der Eichenprozessionsspinner können bei Menschen allergische Reaktionen wie Hautausschläge, Juckreiz und Atemwegsprobleme auslösen. Bislang fühlten sich die Bezirke mit dem Problem allein gelassen, doch nun soll eine zentrale Koordination die Situation verbessern.

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