Am Morgen des 16. Juli 2026 wurden die Feuerwehr und die Wasserschutzpolizei in den Mainzer Jachthafen gerufen. Ein Zeuge hatte ein über den hinteren Bootsteil teilweise abgesunkenes Sportboot an einem Liegeplatz entdeckt. Wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei mitteilte, war aus dem Boot beim Absinken ein Gemisch aus Öl und Kraftstoffen in das Hafenbecken ausgelaufen.
Feuerwehr verhindert weitere Verschmutzung
Die Feuerwehr verhinderte den Angaben zufolge ein weiteres Absinken des etwa fünf Meter langen Bootes. Um die Ausbreitung des Ölgemischs zu verhindern, wurden schwimmende Absperrungen ausgelegt. Die Ursache für das Kentern des Sportbootes ist nach Angaben der Wasserschutzpolizei noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.
Umweltschutz im Hafenbecken
Durch das ausgelaufene Öl-Kraftstoff-Gemisch drohte eine Verschmutzung des Hafenwassers. Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte eine großflächige Ausbreitung jedoch verhindert werden. Die genaue Menge des ausgelaufenen Gemisches ist noch nicht bekannt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.



