IEA: Investitionen in Rohstoff-Lieferketten weltweit um neun Prozent gesunken
IEA: Investitionen in Rohstoff-Lieferketten sinken um neun Prozent

Die weltweiten Investitionen in die Lieferketten von wichtigen Rohstoffen wie Seltene Erden, Lithium oder Kobalt sind im vergangenen Jahr gesunken. Die Internationale Energieagentur (IEA) berichtete am Donnerstag, dass die Investitionen um neun Prozent zurückgegangen sind. Gleichzeitig habe sich die geografische Konzentration der Verarbeitungskapazitäten weiter verschärft.

China und Indonesien dominieren Kapazitätswachstum

Laut IEA entfielen in den vergangenen zwei Jahren mehr als drei Viertel des Kapazitätswachstums auf die bereits führenden Länder China und Indonesien. Diese Entwicklung betrifft Rohstoffe, die für Zukunftstechnologien wie E-Mobilität und erneuerbare Energien essenziell sind. Die Pariser Organisation erklärte, dass die geopolitische Spannung und Preisschwankungen Hauptgründe für den Rückgang seien.

Bemühungen um Diversifizierung bleiben hinter Erwartungen zurück

Die EU und weitere Staaten haben sich das Ziel gesetzt, bei der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen unabhängiger zu werden, mehr selbst zu produzieren und zu recyceln. Trotz dieser Bemühungen um eine Diversifizierung der Lieferketten sanken die Investitionen. Die IEA machte insbesondere geopolitische Spannungen und Preisschwankungen für den Rückgang verantwortlich.

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