Tausende tote Tintenfische an US-Strand: Massensterben in Provincetown
Tausende tote Tintenfische an US-Strand

Massensterben am Strand von Provincetown

Ein ungewöhnlicher Anblick bot sich Besuchern des Strandes in Provincetown im US-Bundesstaat Massachusetts: Tausende tote Küstenkalmare lagen auf dem Sand. Das Phänomen, das auf den ersten Blick wie eine Umweltkatastrophe wirkt, ist laut Experten jedoch ein natürlicher Vorgang.

Ursache des massenhaften Todes

Wissenschaftler des Center for Coastal Studies erklären, dass Küstenkalmare (Doryteuthis pealeii) nach der Fortpflanzung sterben. Die Tiere legen ihre Eier ab und verenden anschließend. Dies führe regelmäßig zu solchen Ansammlungen an den Küsten. Die toten Kalmare werden dann von Strömungen und Wellen an den Strand gespült.

Das Ereignis in Provincetown sei daher kein Zeichen von Umweltverschmutzung oder einer Katastrophe, sondern ein normaler Teil des Lebenszyklus dieser Meerestiere. Dennoch sei der Anblick für viele Menschen befremdlich.

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Reaktionen der Anwohner und Touristen

Anwohner und Touristen reagierten mit gemischten Gefühlen. Einige zeigten sich besorgt, andere fotografierten das ungewöhnliche Schauspiel. Die örtlichen Behörden haben damit begonnen, den Strand zu säubern, um die Verwesung der Tiere zu verhindern und Geruchsbelästigungen zu vermeiden.

Ähnliche Vorfälle wurden in der Vergangenheit auch an anderen Küsten der USA beobachtet. Sie treten meist im Frühjahr und Sommer auf, wenn die Fortpflanzungszeit der Kalmare endet.

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