Gestrandeter Buckelwal „Timmy“ tot vor Dänemark identifiziert
Gestrandeter Buckelwal „Timmy“ tot vor Dänemark identifiziert

Die dänische Umweltschutzbehörde hat bestätigt, dass es sich bei dem vor der Insel Anholt gestrandeten toten Wal um den Buckelwal „Timmy“ handelt. Dies gab die Behörde am Samstag bekannt. Der Wal war zuvor in Deutschland gestrandet und von einer privaten Initiative gerettet worden.

Ein an dem Tier angebrachter GPS-Sender ermöglichte die Identifizierung. Die Seriennummer des Senders stimmte mit dem überein, der im Zuge des Rettungsversuchs vor der Insel Poel angebracht worden war. Das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern und die dänische Umweltbehörde bestätigten den Fund des Trackers.

Die private Initiative dankte den dänischen Tauchern für ihre Unterstützung. „Ebenso gilt unser Dank allen Helfern, Unterstützern, Fachkräften und Einsatzteams, die in den vergangenen Wochen alles dafür getan haben, diesem Tier eine Überlebenschance zu ermöglichen“, so eine Sprecherin.

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Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) bedauerte den Tod des Wals. Er habe die Hoffnung vieler Menschen geteilt, dass der Wal in die Freiheit entlassen werden könne. Backhaus verteidigte den Rettungsversuch: „Es ging immer darum abzuwägen, welche Option die schlechteste ist: Den sicheren Tod des Tieres unter Qualen abzuwarten oder ihm eine letzte Chance zu geben und ihn dabei möglichem Stress auszusetzen.“

Der Wal war am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak ausgesetzt worden. Experten hatten die Überlebenschancen des Wals als sehr gering eingeschätzt. Backhaus betonte, dass aus dem Geschehen Lehren gezogen werden müssten und der Tod des Wals mahnen solle, Natur, Artenschutz und Klimaschutz ernster zu nehmen.

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