Der Waldbrand in der Gohrischheide an der Landesgrenze von Sachsen und Brandenburg ist gelöscht. Das teilte die Gemeinde Zeithain mit. „Jetzt geht es darum, die Glutnester, die die Drohne entdeckt hatte, zu beobachten und zu bekämpfen“, sagte Zeithains Bürgermeister Mirko Pollmer (parteilos). Auch der Regen in der vergangenen Nacht sei den Einsatzkräften zugutegekommen.
Brandausbruch und schnelle Ausbreitung
Das Feuer hatte sich am Samstagnachmittag entwickelt und schnell ausgebreitet. Mehr als 200 Einsatzkräfte hatten den Brand bei schweißtreibenden Temperaturen um die 40 Grad in Schach gehalten. Zudem waren zwei Löschhubschrauber im Einsatz. Erst vor einem Jahr hatte es in der Gohrischheide den größten Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen gegeben.
Herausforderungen durch Altmunition
Die Gohrischheide gilt wegen der dort im Boden liegenden Altmunition als besonders schwierig für Löscharbeiten. Teile des Naturschutzgebietes auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz können von Feuerwehrkräften wegen der Explosionsgefahr nicht betreten werden. „Die Löschhubschrauber und der Einsatz des gepanzerten Löschfahrzeuges haben uns dieses Mal sehr geholfen“, betonte Pollmer. Das Fahrzeug konnte direkt in die munitionsbelasteten Gebiete fahren und löschen.



