Der schwere Waldbrand im Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern hat sich weiter ausgebreitet. Nach Angaben des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte vom Mittwochabend ist nun eine Fläche von 269 Hektar betroffen. Die Zahl der Einsatzkräfte wurde auf 375 erhöht, zudem traf ein weiterer Löschzug ein.
Kampfmittel-Experten wegen möglicher giftiger Gase im Einsatz
Aufgrund möglicher giftiger Gase sind auch Kampfmittel-Experten im Einsatz. Der Landkreis betonte jedoch ausdrücklich: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.“ Der Brand war am Montag ausgebrochen. Die Brandursache war auch am Mittwochabend weiterhin unklar.
Alte Munition explodiert beständig – erhöhte Gefahr
Der Brand wird durch alte Munition im Nationalpark besonders gefährlich. Offiziellen Angaben zufolge explodiert diese „beständig“. Die Einsatzkräfte arbeiten unter erschwerten Bedingungen, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.



