Deutsch-französische Brigade verstärkt Nato-Ostflanke ab sofort
Brigade übernimmt neue Rolle an Nato-Ostflanke

Die deutsch-französische Brigade übernimmt eine neue Rolle an der Nato-Ostflanke. Der Verband mit rund 5.500 Soldatinnen und Soldaten wurde dem regionalen Hauptquartier des Bündnisses im polnischen Stettin (HQ MNC NE) zugeordnet, wie das Heer mitteilte. Ziel ist es, den Schutz der Ostflanke zu verstärken.

Generalleutnant Freuding: Glaubwürdige Abschreckung und entschlossene Verteidigung

„Unter dem Multinationalen Korps Nordost wird die deutsch-französische Brigade noch direkter als bisher zur glaubwürdigen Abschreckung der Nato und – falls erforderlich – zu einer entschlossenen Verteidigung beitragen“, sagte der Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Christian Freuding, in Müllheim in Baden-Württemberg, wo der Stab der Brigade ihren Sitz hat. Es werde nun umfassende Schulungen, Übungen und Planungen geben.

Auftrag für den rückwärtigen Raum

Der Verband erhält zudem einen Auftrag für den rückwärtigen Raum des Multinationalen Korps Nordost, das von Stettin aus geführt wird. In einem Dokument wurde die grundlegende Einsatzfähigkeit der deutsch-französischen Brigade als vielseitig einsetzbare Task Force im Hinterland erklärt.

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Historische Bedeutung der Brigade

Die deutsch-französische Brigade wurde 1989 aufgestellt und gilt als ein Kernstück der militärischen Zusammenarbeit beider Staaten. Sie ist in sechs Kasernen auf beiden Seiten der Grenze stationiert und umfasst etwa 5.500 Männer und Frauen.

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