A10 bei Berlin gesperrt: Hitzeschäden verursachen vier Kilometer Stau
A10 gesperrt: Hitzeschäden verursachen vier Kilometer Stau

Die Sperrung eines Teils des Berliner Rings (A10) zwischen Potsdam-Nord und Spandau führt zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) meldete am Nachmittag einen mehr als vier Kilometer langen Stau von Leest bis zur Anschlussstelle Potsdam-Nord. Grund sind Reparaturen aufgrund von Hitzeschäden, die eine Vollsperrung in Richtung Spandau erforderlich machen.

Ursache: Hitzeschäden auf der Autobahn

Die Hitzewelle der vergangenen Tage hat auf mehreren Autobahnabschnitten in Brandenburg Schäden verursacht. Der Beton heizt sich so stark auf, dass er sich ausdehnt, aufwölbt und schließlich platzt. Betroffen waren neben der A10 auch die Autobahnen 2, 13, 15 und 115. Die Reparaturarbeiten auf der A10 erfordern eine Vollsperrung zwischen der Anschlussstelle Potsdam-Nord und Spandau.

Stau und Umleitungsempfehlungen

Viele Autofahrer, darunter auch zahlreiche Urlauber, ignorieren die Sperrung und fahren weiter aus Richtung Süden auf die A10 bis nach Potsdam-Nord. Dies führt zu langen Wartezeiten. Eine Sprecherin der Polizeidirektion West erklärte: „Wahrscheinlich auch viele Urlauber. Dadurch kommt es zum Stau mit langen Wartezeiten.“ Die Polizei empfiehlt, die A10 vom Dreieck Werder in Richtung Dreieck Havelland großräumig zu umfahren. Die Gegenrichtung ist nicht betroffen und kann normal genutzt werden.

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Dauer der Sperrung

Die Sperrung besteht seit Freitagabend und soll voraussichtlich bis Sonntagabend um 20.00 Uhr andauern. Eine Umleitung ist ab Potsdam-Nord eingerichtet. Die VIZ und die Polizei raten Autofahrern, den Bereich weiträumig zu umfahren und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Verkehrslage zu informieren.

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