Bahn bekämpft Graffiti und Vandalismus an Berliner Bahnhöfen mit neuem Team
Bahn bekämpft Graffiti und Vandalismus an Berliner Bahnhöfen

Berlin. An den Bahnhöfen der Hauptstadt sind Schmierereien und Beschädigungen keine Seltenheit. Die Deutsche Bahn will nun entschlossener gegen das Problem vorgehen und setzt auf ein neu formiertes Handwerkerteam, das ab sofort im Einsatz ist.

Schnelle Reaktion innerhalb von 48 Stunden

Das Team soll künftig innerhalb von zwei Tagen nach der Meldung eines Schadens vor Ort sein, um Graffiti zu entfernen, defekte Mülleimer auszutauschen oder andere Vandalismusschäden zu beheben. Bislang vergingen oft Wochen, bis solche Reparaturen durchgeführt wurden.

Besonders betroffen: Mülleimer und Fahrkartenautomaten

Laut Bahnangaben sind vor allem Mülleimer, Fahrkartenautomaten und Wartehäuschen häufig Ziele von Vandalismus. Allein am Ostkreuz wurden kürzlich mehrere beschädigte Mülleimer durch neue ersetzt. Die Kosten für die Instandsetzung belaufen sich jährlich auf einen hohen sechsstelligen Betrag.

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Prävention und Zusammenarbeit mit der Polizei

Neben der schnelleren Beseitigung setzt die Bahn auch auf Prävention. Die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei soll intensiviert werden, um Täter schneller zu identifizieren. Zudem werden Bahnhöfe mit mehr Kameras überwacht. „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass Vandalismus nicht toleriert wird“, so ein Bahnsprecher.

Positive Resonanz von Fahrgästen

Erste Rückmeldungen von Reisenden sind positiv. Viele Fahrgäste hatten sich über den Zustand der Bahnhöfe beschwert. „Es ist gut, dass endlich etwas passiert. Die Bahnhöfe sehen oft aus wie Schlachtfelder“, sagt ein Pendler am Ostkreuz. Die Bahn hofft, dass die schnelleren Reparaturen auch abschreckend wirken und die Zahl der Vandalismusfälle langfristig sinkt.

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