Berlins Verkehrssenatorin Bonde fordert mehr Rücksicht im Straßenverkehr
Bonde fordert mehr Rücksicht im Straßenverkehr

Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) hat zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme im Straßenverkehr aufgerufen. In einem Interview mit der „Berliner Zeitung“ betonte sie die Notwendigkeit eines besseren Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer – insbesondere im Zusammenhang mit E-Scootern.

E-Scooter als Stolperfallen

„In Berlin müssen alle Verkehrsmittel für jeden verfügbar sein“, sagte Bonde. Dazu gehörten auch E-Scooter. Allerdings würden diese Fahrzeuge „leider oft rücksichtslos abgestellt“ und würden so zu Stolperfallen für Fußgänger. Die Senatorin kündigte an, dass die Zahl der abgegrenzten Abstellbereiche für E-Scooter in den kommenden Jahren auf rund 3.000 steigen solle. In diesen Zonen dürfen die Roller künftig nur noch abgestellt und gemietet werden.

Tödliche Unfälle mit E-Scootern

In diesem Jahr kamen bereits mehrere Fahrer von E-Scootern bei Unfällen ums Leben. Bonde zeigte sich betroffen und unterstrich die Dringlichkeit von mehr Vorsicht. Auf die Frage, ob sie wirklich glaube, dass die Berliner jemals rücksichtsvoller miteinander umgehen würden, antwortete sie: „Das hoffe ich doch sehr. Es ist ein Ziel, das ich niemals aufgeben werde.“

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Appell an alle Verkehrsteilnehmer

Die Senatorin appellierte an Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger gleichermaßen, mehr Verständnis füreinander zu entwickeln. „Es ist an dieser Stelle richtig, Rücksichtnahme einzufordern“, so Bonde. Der tägliche Verkehr in Berlin sei eine Herausforderung, die nur gemeinsam bewältigt werden könne.

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