Bonn: Entzerrung nach Nordbrücken-Sperrung – Mini-Trostpflaster
Bonn: Entzerrung nach Nordbrücken-Sperrung

Erste Entlastung nach dem Schock: Anschlussstellen freigegeben

Die Vollsperrung der vielbefahrenen Bonner Nordbrücke hat Wirtschaft und Autofahrer im Rheinland hart getroffen. Nun gibt es eine erste, wenn auch kleine Entlastung: Die angrenzenden Anschlussstellen Bonn-Beuel und Bonn-Auerberg werden für den Verkehr freigegeben. Dies teilte die Autobahn GmbH des Bundes mit. Die Brücke selbst bleibt jedoch weiterhin gesperrt, wie eine Sprecherin bestätigte.

Was die Freigabe bedeutet

Durch die Freigabe der Anschlussstellen verkürzt sich der gesperrte Abschnitt der Autobahn 565. Fahrzeuge können nun bis zu den beiden Anschlussstellen an die Brücke heranfahren, dürfen sie aber weiterhin nicht überqueren. Die Maßnahme soll den Verkehr nach Angaben der Autobahn GmbH „gezielt“ entzerren. Es ist jedoch nur ein Mini-Trostpflaster, denn das Nadelöhr bleibt vorerst dicht.

Ungewisse Zukunft der Brücke

Die Bonner Nordbrücke ist Teil der A565 und die wichtigste Ost-West-Verbindung der Region. Am Mittwoch wurde die vielbefahrene Autobahnbrücke über den Rhein wegen neu entdeckter Schäden bis auf Weiteres für den Verkehr gesperrt. Ob sie jemals wieder geöffnet werden kann, ist unklar. Der technische Geschäftsführer Dirk Brandenburger erklärte am Freitag, dass erneute statische Berechnungen nötig seien. In ein paar Tagen werde man möglicherweise Genaueres wissen.

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Die Sperrung hat weitreichende Folgen für Pendler und die Wirtschaft. Viele müssen nun lange Umwege in Kauf nehmen. Die Freigabe der Anschlussstellen ist ein erster Schritt, um die Situation zu verbessern, aber die grundlegende Lösung steht noch aus.

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