Schleifähre Missunde III erneut außer Betrieb: Technisches Problem
Missunde III erneut außer Betrieb: Technisches Problem

Nach rund einer Woche Betrieb hat die Schleifähre „Missunde III“ erneut ihren Dienst eingestellt. Grund ist ein technisches Problem, wie ein Sprecher des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Der LKN.SH betreibt die Fährlinie zwischen Schwansen und Angeln. Das Problem solle im Laufe des Tages untersucht werden. Zuvor hatte der Radiosender RSH berichtet.

Bereits in der Vorwoche Defekt an der Hydraulikanlage

Erst in der vergangenen Woche hatte die Fähre wegen eines technischen Defekts einen Tag pausiert. Bei einer Überprüfung war laut LKN.SH ein Fehler an der Hydraulikanlage gefunden und behoben worden. Nun gibt es erneut eine Unterbrechung, die die Region und Pendler belastet.

Umwege von fast 40 Kilometern nötig

Die „Missunde III“ verkehrt zwischen Brodersby (Kreis Schleswig-Flensburg) und dem zu Kosel gehörenden Dorf Missunde (Kreis Rendsburg-Eckernförde). Sie hatte erst Ende April mit einer Verzögerung von zwei Jahren den Betrieb aufgenommen. Seitdem gab es bereits mehrere ungeplante Unterbrechungen. Die Ausfälle zwingen Pendler und Anwohner zu einem Umweg von fast 40 Kilometern um die Schlei. Jährlich werden auf der Strecke rund 120.000 Fahrzeuge und etwa 50.000 Fahrräder übergesetzt.

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Technische Untersuchung läuft

Der LKN.SH-Sprecher sagte, das technische Problem werde heute untersucht. Weitere Details zur Ursache wurden zunächst nicht genannt. Die Fähre ist ein wichtiges Verkehrsmittel für die Region, und die erneute Unterbrechung sorgt für Unmut bei den Nutzern.

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