S-Bahnhof Perleberger Brücke: Kosten explodieren, Eröffnung erst 2035
S-Bahnhof Perleberger Brücke: Kostenexplosion und 30 Jahre Verspätung

Geplanter S-Bahnhof Perleberger Brücke in Berlin: Explodierende Kosten und 30 Jahre Verspätung

Vor 25 Jahren begann der Bau der S-Bahn-Strecke, die am Montag als S15 eröffnet wurde. Schon damals hieß es, dass die Strecke mit der neuen Station Perleberger Brücke im Jahr 2006 fertig sein würde. Doch daraus wurde nichts. Der Bahnhof soll nun erst etwa 2035 öffnen – eine Verspätung von fast 30 Jahren.

Hintergrund des Projekts

Erst vor wenigen Tagen wurde die neue S-Bahn-Verbindung vom Hauptbahnhof nach Gesundbrunnen fertiggestellt. Die vielen Tausend Menschen, die im Neubauquartier Heidestraße wohnen oder arbeiten, haben davon jedoch nichts. Die Züge fahren an ihnen vorbei, ohne zu halten. Der Grund: Das Land Berlin entschied sich vor 21 Jahren gegen den Bau des Haltepunktes „Perleberger Brücke“. Damals hieß es, es bestehe kein Bedarf und das Projekt sei zu teuer.

Kostenexplosion und neue Zeitpläne

Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen grundlegend geändert. Die Kosten für den Bau des S-Bahnhofs sind explodiert. Ursprünglich waren deutlich geringere Summen veranschlagt. Die genauen Zahlen sind noch nicht abschließend bekannt, aber die Finanzierung gilt als hochproblematisch. Der neue Eröffnungstermin um das Jahr 2035 bedeutet, dass das Projekt mehr als drei Jahrzehnte nach dem ursprünglich geplanten Baubeginn abgeschlossen sein soll.

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Auswirkungen für die Anwohner

Für die Bewohner und Beschäftigten im Neubauquartier Heidestraße ist die Situation unbefriedigend. Sie müssen weiterhin auf eine direkte S-Bahn-Anbindung warten. Die Hoffnung ruht nun auf dem neuen Zeitplan, der allerdings angesichts der Kostenentwicklung und der langen Verzögerungen mit Skepsis betrachtet wird.

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