S15 in Berlin: Mehr als nur eine neue S-Bahnlinie
S15 in Berlin: Mehr als nur eine neue S-Bahnlinie

Die neue S-Bahnlinie S15: Mehr als eine Nummer

Berlin hat eine neue S-Bahn: die Linie S15. Seit Montag verbindet sie den Bahnhof Gesundbrunnen mit dem Hauptbahnhof. Doch hinter der simplen Bezeichnung steckt mehr – eine ganze Zahlenfolge, die die Geschichte dieser Bahn erzählt. Unsere Leitende Redakteurin Heike Dietrich hat sie sich gemerkt: 15 – 4 – 6 – 22 – 25 – 200 – 40.000.

Die Strecke ist nur vier Kilometer lang, die Fahrt dauert maximal sechs Minuten. Am Hauptbahnhof hält die S15 am Gleis 22 – warum, konnte Bahnchef Alexander Kaczmarek unserer Verkehrsexpertin Jessica Hanack nicht erklären. 25 neue Lokführer wurden eingestellt, um täglich etwa 200 Fahrten zu bewältigen. Die Kalkulation geht von 40.000 Fahrgästen pro Tag aus, vielleicht werden es mehr. Eine Unbekannte bleibt: Wie oft wird die Bahn betriebsbedingt ausfallen? Die Leerstelle in der Zahlenfolge wird sich mit der Zeit füllen.

Illegale Schussabgaben in Berlin

In den ersten fünf Monaten des Jahres wurde in Berlin durchschnittlich mindestens einmal täglich illegal eine Waffe abgefeuert. Insgesamt 225 Mal, wie Philipp Siebert berichtet. Besonders betroffen sind der Westen und die Mitte der Stadt, allen voran Neukölln.

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RAW-Gelände: Clubs vor dem Aus

Die Clubs und Kulturbetriebe auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain-Kreuzberg stehen vor dem Aus. Der Haupteigentümer, die Kurth-Gruppe, hat das Bebauungsplanverfahren für gescheitert erklärt und Räumungsaufforderungen verschickt, berichtet Patrick Goldstein. Bezirk und Senat schlagen Alarm.

Neubau am Teltowkanal

Auf dem ehemaligen Tanklagergelände am Teltowkanal in Lankwitz zeichnet sich ein Kompromiss ab: Die Senatskommission Wohnungsbau hat entschieden, dass dort künftig 60 Prozent Wohnungen und 40 Prozent Gewerbe entstehen sollen. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hätte sich einen höheren Wohnanteil gewünscht, wie Bezirksreporterin Katrin Lange berichtet.

Weitere Berliner Nachrichten

  • In Potsdam wird heute früh eine Fliegerbombe entschärft – betroffen sind Innenstadt, Hauptbahnhof, Landtag und Museum Barberini, rund 6500 Menschen müssen den Sperrkreis verlassen.
  • Vor Gericht wird der Prozess um eine gescheiterte Gefangenenbefreiung fortgesetzt – ein 23-Jähriger soll versucht haben, seinen Bruder mit einem Winkelschleifer zu befreien.
  • Sozialsenatorin Cansel Kiziltepe und Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann besuchen den „Nachthafen“ am Kottbusser Tor, eine Einrichtung für obdachlose Menschen mit Suchterkrankungen.

Tierpark Berlin: Steigende Kosten und Erwartungen

Tierpfleger Philipp Klaus verrät im Interview, wie man einen Tiger füttert, ohne sich in Gefahr zu bringen, und wie er mit Kritik an der Tierhaltung umgeht. Sein Fazit: Zoos und Tierschützer wollen letztlich dasselbe.

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