Ein Sportboot ist bei Bad Freienwalde im Landkreis Märkisch-Oderland in der Oder festgefahren. Das etwa zwölf Meter lange Schiff fuhr sich am Donnerstag bei niedrigem Wasserstand fest, wie die Polizei mitteilte. Die Bergung gestaltet sich aufgrund der geringen Wassertiefe als schwierig. Das Boot sei inzwischen gesichert worden.
Niedrigwasser erschwert Bergung
Die Pegelstände in der Oder sind derzeit niedrig, was für das Sportboot zum Problem wurde. Die genaue Ursache für das Festfahren wird noch untersucht. Die Wasserschutzpolizei warnt vor den Gefahren bei Niedrigwasser und empfiehlt, vor dem Befahren fremder Gewässer den Informationsdienst Elwis der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes zu konsultieren. Dort wird aufgrund des Niedrigwassers dazu geraten, den Bereich der Oder, in dem das Boot havarierte, mit äußerster Vorsicht zu passieren.
Hintergrund: Niedrigwasser in der Oder
Die Oder führt derzeit wenig Wasser, was die Schifffahrt beeinträchtigt. Bereits in den vergangenen Wochen gab es mehrere Vorfälle mit festgefahrenen Booten. Die Behörden appellieren an Wassersportler, die aktuellen Wasserstände zu beachten und vorsichtig zu fahren.



