Nach Bauzug-Entgleisung: Strecke Aachen–Köln bis 10. August dicht
Strecke Aachen–Köln bis 10. August gesperrt

Die Deutsche Bahn hat die wichtige Verbindung zwischen Aachen und Köln nach einem Unfall mit einem Bauzug voraussichtlich bis zum 10. August 2026 vollständig gesperrt. Wie das Unternehmen mitteilte, sprang der Bauzug kurz vor Abschluss planmäßiger Bauarbeiten aus den Schienen und beschädigte zwei Weichen der Fernbahn so schwer, dass diese vollständig ersetzt werden müssen.

Schwere Schäden an Weichen

Für die Instandsetzung sind speziell angefertigte Weichenbauteile und Betonschwellen erforderlich, die nicht sofort verfügbar sind. Die Schäden an den Weichen der Fernbahn sind nach Angaben der Bahn so massiv, dass ein bloßes Reparieren nicht ausreicht. Der Austausch dieser komplexen Komponenten ist notwendig, um die Strecke wieder sicher befahrbar zu machen.

Umleitungen und Ersatzverkehr

Im Fernverkehr werden Züge der Linie Brüssel–Frankfurt umgeleitet. Dadurch entfällt der Halt in Düren, und die Fahrzeiten verlängern sich deutlich, so die Bahn. Im Regionalverkehr kommt es zu Teilausfällen auf den Linien RE1, RE9 und RB38. Als Ersatz sind Busse zwischen Aachen, Düren und Köln im Einsatz, darunter auch eine Schnellbuslinie. Alternativ können Reisende die S19 nutzen, die nicht von der Sperrung betroffen ist. Nach der Freigabe der Strecke sollen Züge den Bereich zunächst mit verminderter Geschwindigkeit befahren, um die Sicherheit zu gewährleisten.

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Ursachenermittlung

Fachleute untersuchen derzeit die genaue Unfallursache. Warum der Bauzug entgleiste, ist noch unklar. Die Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck daran, die Schäden zu beheben und die Strecke so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Bis zum 10. August müssen Fahrgäste jedoch mit erheblichen Einschränkungen rechnen.

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