Unwetter legt Münchner Flughafen für 30 Minuten lahm
Unwetter legt Münchner Flughafen lahm

Ein schweres Gewitter hat am Mittwochvormittag den Betrieb am Münchner Flughafen für rund 30 Minuten lahmgelegt. Die Betreibergesellschaft verhängte einen Abfertigungsstopp, um Passagiere und Beschäftigte vor „elektrischen Entladungen“ zu schützen, wie der Flughafen mitteilte. Während des Stopps durften keine Passagiere ein- oder aussteigen, auch das Be- und Entladen der Maschinen war untersagt. Daten von Flugtracking-Webseiten zeigten, dass einzelne Maschinen über dem Flughafen und dem Großraum München kreisten, da vorübergehend auch keine Landungen möglich waren.

Wetterwarnung der Stufen zwei und drei

Auslöser der Maßnahmen war die angespannte Wetterlage in der Region. Der Deutsche Wetterdienst warnte für München und das Umland vor schweren Gewittern der Warnstufen zwei und drei. Erwartet wurden heftiger Starkregen mit 25 bis 35 Litern pro Quadratmeter und Stunde, Sturmböen sowie Hagel. Die genaue Zahl der betroffenen Flüge und Passagiere war zunächst unklar.

Schutz vor elektrischen Entladungen

Der Flughafen begründete die Maßnahme mit dem Schutz von Passagieren und Beschäftigten vor „elektrischen Entladungen“. Extreme Wetterereignisse wie dieses treten immer häufiger auf. Der Vorfall zeigt, wie empfindlich die Luftfahrtinfrastruktur auf Unwetter reagieren kann.

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