Entführung von Nancy Guthrie: Ultimatum läuft ab – neue Theorie entlastet Schwiegersohn
Die Welt der bekannten Moderatorin Savannah Guthrie ist aus den Fugen geraten. Normalerweise steht sie vor der Kamera, um die Nachrichten zu präsentieren. Doch jetzt richtet sie eine dringende Botschaft an die Entführer ihrer Mutter. Seit etwa einer Woche ist die 84-jährige Nancy Guthrie spurlos verschwunden. Am Montag um 17:00 Uhr Ortszeit läuft ein Ultimatum ab, das die Entführer gestellt haben. Sie drohen, der Seniorin etwas anzutun, wenn nicht sechs Millionen US-Dollar in Bitcoins überwiesen werden. Doch es gibt eine neue, verstörende Theorie: Vielleicht handelt es sich gar nicht um eine echte Entführung.
Das Leben einer Moderatorin im Ausnahmezustand
Das Leben von Savannah Guthrie gleicht normalerweise einem Traum. Sie genießt finanziellen Wohlstand, öffentliche Anerkennung und beruflichen Erfolg. All diese Dinge sind jedoch seit dem Verschwinden ihrer Mutter bedeutungslos geworden. Heute ist der neunte Tag, an dem die Familie ohne Nancy auskommen muss. Zusammen mit ihren Geschwistern hat Savannah eine emotionale Botschaft an die mutmaßlichen Entführer gerichtet. „Wir haben Ihre Nachricht erhalten und verstehen. Wir bitten Sie inständig, unsere Mutter zu uns zurückzubringen, damit wir mit ihr feiern können. Das ist der einzige Weg. Wir werden Frieden finden.“ Die Wahl des Wortes „feiern“ wirft Fragen auf, genau wie der genaue Inhalt der Erpresserschreiben, die das FBI bisher nicht vollständig preisgegeben hat.
Die mysteriösen Umstände des Verschwindens
Die letzten Personen, die Nancy Guthrie lebend gesehen haben, waren ihre Tochter Annie und deren Ehemann Tomasso. Am Abend des 31. Januar brachte Tomasso seine Schwiegermutter gegen Viertel vor zehn Uhr mit ihrem eigenen Wagen zu ihrem Anwesen in Arizona zurück. Berichten zufolge wollte Nancy sofort schlafen gehen. In derselben Nacht fiel jedoch plötzlich eine Sicherheitskamera aus, und die Überwachungs-App von Nancys Herzschrittmacher verlor die Verbindung. Als sich die Seniorin am nächsten Morgen nicht meldete, alarmierte die Familie die Polizei. Diese fand Blutspuren im Eingangsbereich des Hauses. Sofort geriet Tomasso unter Verdacht, zumal ihm angeblich eine Generalvollmacht über das Vermögen von Nancy Guthrie erteilt worden war. Ist Nancy bereits im Haus getötet worden? Und sind die Erpresserschreiben möglicherweise nur gefälscht, um von einem Verbrechen abzulenken?
Eine sichere Nachbarschaft mit dunklen Ecken
In der betroffenen Gegend in Arizona wurden mittlerweile überall Suchplakate aufgehängt. Viele Anwohner äußern sich nicht öffentlich, aber im Stillen glauben nicht wenige, dass Nancy Guthrie bereits tot sein könnte. „Was mir wirklich alle Nachbarn gesagt haben, ist, dass es sich um eine sehr sichere Nachbarschaft handelt und dass sie keine Sorge hätten, mitten in der Nacht nach draußen zu gehen“, berichtet ein lokaler Reporter. Das große Problem ist jedoch die räumliche Struktur der Siedlung. Die Häuser stehen sehr weit auseinander und sind oft durch Vegetation verdeckt. Zwar gibt es auf vielen Grundstücken Sicherheitskameras, doch diese erfassen nicht jeden Winkel. In der Nacht des Verschwindens hat niemand etwas Verdächtiges gesehen oder gehört.
Der unerträgliche Druck auf Savannah Guthrie
Wie groß muss der psychische Druck auf Savannah Guthrie sein? Sie steht vor der quälenden Frage, was sie tun soll und wem sie noch vertrauen kann. Das FBI hat die Lösegeldforderung von sechs Millionen Dollar bestätigt und warnt davor, diese zu erfüllen. Dennoch hat Savannah angekündigt, das Geld zahlen zu wollen. Sie hofft immer noch, dass ihre Mutter unversehrt nach Hause zurückkehrt. US-Präsident Donald Trump hat sich bereits in den Fall eingeschaltet, und in ganz Amerika wird die Entwicklung mit großer Anteilnahme verfolgt. Die Uhr tickt unaufhaltsam auf 17:00 Uhr zu. Wird die Zahlung das Schicksal von Nancy Guthrie wenden? Oder handelt es sich bei der gesamten Entführung nur um eine raffinierte Täuschung?



