Sonderkommission ermittelt nach Schüssen in Göppinger Gaststätte - Vier in U-Haft
Schüsse in Gaststätte: Vier in U-Haft, Sonderkommission ermittelt

Sonderkommission ermittelt nach Schüssen in Göppinger Gaststätte

Eine Sonderkommission der Kriminalpolizei ermittelt nach einem Vorfall mit Schüssen in einer Gaststätte im baden-württembergischen Göppingen. Die Polizei hat fünf Personen festgenommen, darunter einen 15-Jährigen. Vier der Beschuldigten befinden sich in Untersuchungshaft, während ein 52-Jähriger gegen Auflagen wieder auf freiem Fuß ist.

Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen

Die Ermittlungen erstrecken sich über mehrere Bundesländer. Spezialkräfte waren im Großraum München und im Bereich Mühldorf am Inn in Oberbayern im Einsatz, wo drei Tatverdächtige im Alter von 19, 21 und 52 Jahren festgenommen wurden. Zuvor wurde bereits ein 20-Jähriger im Bereich Hannover in Niedersachsen gefasst.

Die Vorwürfe gegen die Verdächtigen sind schwerwiegend und umfassen gemeinschaftlichen versuchten Mord sowie Verstöße gegen das Waffengesetz. Zu einem möglichen Motiv haben sich die Sprecher von Polizei und Staatsanwaltschaft bisher nicht geäußert.

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Vorfall in der Gaststätte

Der Vorfall ereignete sich am 28. Januar kurz vor Mitternacht. Ein Täter betrat das Restaurant und feuerte Schüsse ab. Glücklicherweise wurde laut damaliger Mitteilung niemand verletzt. Der Schütze konnte zunächst fliehen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die festgenommenen Personen mutmaßlich an der Schussabgabe beteiligt waren. Wie die Männer miteinander in Kontakt standen und welche Verbindungen bestehen, bleibt jedoch unklar. Sie haben teils unterschiedliche Staatsangehörigkeiten.

15-Jähriger in Haft

Bereits Mitte Februar wurde ein in der Schweiz wohnender 15-Jähriger festgenommen. Er soll aus der Gaststätte heraus auf den fliehenden Täter geschossen haben. Der Teenager sitzt wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags und des Verstoßes gegen das Waffengesetz in einem Gefängnis in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei Ulm hat eine Sonderkommission eingerichtet, um den Fall aufzuklären. Bisher gibt es keine Hinweise auf einen Zusammenhang der Tat mit Konflikten von kriminellen Gruppen im Großraum Stuttgart. Die Ermittlungen dauern an.

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