Eiskaffee erinnert an Urlaub in Griechenland oder Italien – und lässt sich mit einfachen Mitteln auch zu Hause perfekt zubereiten. Entscheidend sind die richtige Technik und die richtigen Zutaten, wie Ferdinand Dyck im Tagesspiegel erklärt.
Die Grundlagen für den perfekten Eiskaffee
Prinzipiell lässt sich fast jeder Kaffee auf Eis genießen. In Italien wird dazu klassisch ein frisch gebrühter Espresso in ein Glas mit Eiswürfeln gegossen. Andere Länder bevorzugen Americano, Cappuccino oder Flat White – je nachdem, was gerade zur Hand ist. Der Clou: Die Kaffeespezialität wird heiß zubereitet und dann über das Eis gegeben, sodass sie schlagartig abkühlt und ihr Aroma entfaltet.
Der griechische Frappé: Ein Klassiker
Der Frappé, wie man ihn aus Griechenland kennt, unterscheidet sich grundlegend vom italienischen Eiskaffee. Hier wird löslicher Kaffee mit etwas Wasser und Zucker in einem Shaker oder mit einem Milchaufschäumer schaumig geschlagen. Anschließend gibt man die Mischung in ein hohes Glas mit Eiswürfeln und füllt mit kaltem Wasser oder Milch auf. Das Ergebnis ist ein cremiger, erfrischender Kaffee, der an sonnige Tage am Mittelmeer erinnert.
Tipps für die perfekte Zubereitung
Damit der Eiskaffee gelingt, sollten Sie auf frische Zutaten achten. Verwenden Sie hochwertigen Kaffee – ob gemahlen oder lösliche Variante – und ausreichend Eiswürfel, damit der Kaffee schnell herunterkühlt und nicht verwässert. Für eine besondere Note können Sie die Eiswürfel aus Kaffee herstellen: Einfach abgekühlten Kaffee in Eiswürfelformen gießen und einfrieren. So bleibt das Getränk stark und aromatisch, ohne an Geschmack zu verlieren.
Variationen für zu Hause
Neben dem klassischen Frappé und Espresso on the Rocks gibt es unzählige Variationen. Für einen cremigen Eiskaffee schlagen Sie kalte Milch oder Sahne auf und geben sie über den Kaffee. Auch Sirup oder Gewürze wie Zimt und Vanille verleihen dem Getränk eine persönliche Note. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt – ob mit pflanzlicher Milch, veganer Sahne oder einer Prise Kakao.



