AfD bei 29 Prozent: Vorsprung zur Union so groß wie nie
AfD bei 29 Prozent: Vorsprung zur Union nie größer

Die AfD wird in Deutschland einer aktuellen Umfrage zufolge immer beliebter. Das Meinungsforschungsinstitut Insa hat im Auftrag der Zeitung „Bild“ eine repräsentative Befragung durchgeführt. Demnach kann die AfD derzeit auf eine Zustimmung von 29 Prozent der Wähler zählen. Die Union hingegen kommt nur noch auf 21 Prozent und verliert im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt. Der Vorsprung der AfD gegenüber der Union ist damit erneut gewachsen. Laut „Bild“ war der Abstand in Insa-Befragungen noch nie zuvor so groß.

Stabile Werte für SPD, Grüne und Linke

Bei den anderen Parteien verzeichnen die Meinungsforscher kaum Veränderungen. Die SPD bleibt bei 12 Prozent, die Grünen bei 14 Prozent und die Linke bei 11 Prozent. Diese Werte sind im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Die FDP und das BSW würden mit jeweils 3 Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen. Kleinparteien scheitern somit deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde.

Unsicherheiten bei Wahlumfragen

Wahlumfragen sind grundsätzlich mit gewissen Unsicherheiten behaftet. Nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen erschweren den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf etwaige Wahlausgänge. Für die repräsentative Umfrage wurden zwischen dem 1. und 5. Juni insgesamt 1.206 Wahlberechtigte befragt. Das Institut gibt die maximale Fehlertoleranz mit 2,9 Prozentpunkten an.

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Kanzlerumfrage: Merz verliert weiter an Zustimmung

Eine weitere Befragung im Auftrag der „Bild“ zeigt, dass auch die persönlichen Werte von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter sinken. Demnach sind 77 Prozent der Befragten mit ihm unzufrieden – das sind 6 Prozentpunkte mehr als bei der letzten Befragung dieser Art Ende April. Der Anteil derjenigen, die sich zufrieden äußerten, sank um 4 Punkte auf 15 Prozent. 8 Prozent der Befragten machten keine Angaben. Die Unzufriedenheit mit dem Kanzler nimmt somit kontinuierlich zu.

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