AfD-Erfolg: Wie etablierte Parteien den Aufstieg begünstigen
AfD-Erfolg: Wie etablierte Parteien den Aufstieg begünstigen

Der Aufstieg der AfD scheint unaufhaltsam. Das liegt auch an einem Dilemma, in das sich Union, SPD und Co. selbst hineinmanövriert haben. Ein Gastbeitrag von Detlef Pollack.

Die Rolle der etablierten Parteien

Die etablierten Parteien tragen durch ihr Verhalten maßgeblich zum Erfolg der AfD bei. Indem sie sich in Widersprüche verstricken und ihre eigene Position schwächen, schaffen sie Raum für rechtspopulistische Kräfte. Pollack argumentiert, dass die Strategie der Ausgrenzung und moralischen Verurteilung der AfD oft kontraproduktiv wirkt.

Ein selbstverschuldetes Dilemma

Union, SPD und andere Parteien haben sich in eine Situation manövriert, in der sie zwischen Anpassung und Abgrenzung schwanken. Diese Unentschlossenheit wird von der AfD geschickt ausgenutzt. Statt klare politische Alternativen zu bieten, verharren die etablierten Parteien in einer defensiven Haltung.

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  • Die AfD profitiert von der Wahrnehmung, dass die etablierten Parteien keine echten Lösungen bieten.
  • Moralisierende Kritik an der AfD verfängt nicht bei deren Wählern, die sich ohnehin abgehängt fühlen.
  • Die etablierten Parteien sollten sich auf ihre eigenen Stärken besinnen, anstatt ständig auf die AfD zu reagieren.

Ein Ausweg aus der Krise?

Pollack plädiert dafür, dass die etablierten Parteien ihre eigene Politik verbessern und glaubwürdiger machen müssen. Nur so könnten sie das Vertrauen der Wähler zurückgewinnen und den Aufstieg der AfD stoppen. Eine reine Abgrenzungsstrategie reiche nicht aus.

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