Nach Räumung: Linke fordern legale Nutzung der Tornowstraße durch Awo
Nach Räumung: Linke fordern Awo-Nutzung Tornowstraße

Neuer Antrag zur Zwischennutzung der Tornowstraße

Nach der Räumung eines besetzten Hauses auf Hermannswerder setzen die politischen Unterstützer der Aktion nun auf einen legalen Weg. Die Fraktionen Die Linke und Die Andere haben eine neue Fassung ihres Antrags zu einer Zwischennutzung der Tornowstraße 36 und 40 eingereicht. Der Antrag wird am Mittwochnachmittag in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung beraten.

Forderung nach soziokultureller Nutzung durch die Awo

Die Linke und Die Andere fordern, dass die Potsdamer Arbeiterwohlfahrt (Awo) die Fläche auf Hermannswerder mit den Aktivisten soziokulturell nutzen soll. Dabei soll die Awo die Fläche legal pachten. Auch eine Wohnnutzung soll noch einmal geprüft werden. Die Fraktionen betonen, dass eine legale Lösung gefunden werden müsse, um die Räumung zu vermeiden.

Hintergrund der Räumung

Die Räumung des besetzten Hauses in der Tornowstraße 40 hatte für Aufsehen gesorgt. Die Aktivisten hatten das Gebäude besetzt, um auf die Wohnungsnot in Potsdam aufmerksam zu machen. Nach der Räumung durch die Polizei suchen die Unterstützer nun nach legalen Wegen, um das Gelände zu nutzen.

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Der Antrag der Linken und der Anderen sieht vor, dass die Awo die Fläche pachtet und dort soziokulturelle Projekte umsetzt. Die Aktivisten sollen in die Planung einbezogen werden. Zudem soll geprüft werden, ob das Gebäude für Wohnzwecke genutzt werden kann. Die Fraktionen hoffen, dass die Stadtverordneten dem Antrag zustimmen.

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