Trump feiert am Mount Rushmore
Am Abend des Independence Day schwärmte US-Präsident Donald Trump am Mount Rushmore von der Großartigkeit der USA. In einer Rede vor tausenden Anhängern pries er die amerikanische Geschichte und kritisierte gleichzeitig die Bewegung zur Entfernung von Denkmälern der Konföderierten. „Unsere Nation ist die größte, die die Welt je gesehen hat“, so Trump. Die Veranstaltung am berühmten Monument in South Dakota war Teil der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung.
Bootsparade der Superlative in New York
Parallel dazu begann in New York die größte Bootsparade der Geschichte. Hunderte Schiffe, von kleinen Segelbooten bis zu großen Fähren, fuhren am Hudson River entlang. Die Parade sollte die maritime Tradition der USA würdigen und zog tausende Zuschauer an den Ufern an. Organisatoren sprachen von einer „beeindruckenden Demonstration amerikanischer Stärke und Einheit“.
Feierlichkeiten im ganzen Land
Neben den Hauptveranstaltungen gab es in vielen Städten Feuerwerke, Konzerte und Paraden. In Washington D.C. fand ein großes Feuerwerk am National Mall statt. In Philadelphia, der Geburtsstadt der Nation, wurde die Unabhängigkeitserklärung verlesen. Die Feierlichkeiten standen unter dem Motto „250 Jahre Freiheit und Demokratie“.
Kontroversen um Trumps Auftritt
Trumps Rede am Mount Rushmore war nicht unumstritten. Kritiker warfen ihm vor, das Monument für politische Zwecke zu instrumentalisieren und die Spaltung der Gesellschaft zu vertiefen. Die Nationalparkverwaltung hatte die Veranstaltung genehmigt, obwohl normalerweise keine politischen Reden an dem Denkmal erlaubt sind. Trump nutzte die Gelegenheit, um seine Wiederwahlkampagne zu bewerben.
Wirtschaftliche Auswirkungen der Feiern
Die Feierlichkeiten hatten auch wirtschaftliche Effekte. In New York wurden zusätzliche Einnahmen durch Touristen erwartet. Hotels und Restaurants profitierten von den vielen Besuchern. Die Bootsparade allein beschäftigte hunderte Arbeiter und Seeleute. Laut Schätzungen der Stadtverwaltung brachte der Independence Day rund 500 Millionen Dollar in die lokale Wirtschaft.
Internationale Resonanz
Auch international fanden die Feierlichkeiten Beachtung. Botschafter aus aller Welt nahmen an Veranstaltungen in Washington teil. Die deutsche Botschafterin Emily Haber betonte die enge Freundschaft zwischen Deutschland und den USA. „Die amerikanische Unabhängigkeit ist ein Meilenstein der Demokratie, der auch uns inspiriert hat“, sagte sie.



