Ausnahmezustand auf der Krim nach ukrainischen Drohnenangriffen
Ausnahmezustand auf der Krim nach Drohnenangriffen

Als Folge der ukrainischen Luftangriffe auf die Krim haben die russischen Behörden auf der Halbinsel den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Maßnahme solle bei der Bewältigung wirtschaftlicher Probleme helfen, erklärte der von Russland eingesetzte Gouverneur. Seit Wochen nimmt die Ukraine die Krim unter Beschuss, gezielt Öllager, was zu wachsenden Engpässen bei Benzin und Stromversorgung führt.

Hintergrund der Angriffe

In ihrem Verteidigungskrieg gegen die russische Armee tut die Ukraine gerade alles, um die Krim von Russland zu isolieren. Sie attackiert russische Nachschubwege, die Energie-Infrastruktur der Schwarzmeer-Halbinsel und Militärfahrzeuge. Die Angriffe mitten in der Urlaubssaison, in der normalerweise russische Touristinnen und Touristen die Straßen und Stände füllen, werden für den Kreml zunehmend zum Problem.

Reaktion der russischen Behörden

Der Ausnahmezustand soll es den Behörden ermöglichen, schneller und flexibler auf die wirtschaftlichen Folgen der Angriffe zu reagieren. Details zu den genauen Maßnahmen wurden zunächst nicht bekannt gegeben. Experten erwarten, dass die Versorgungslage auf der Krim sich weiter verschärfen könnte, falls die ukrainischen Angriffe anhalten.

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Nach Angaben des russischen Gouverneurs sei die Entscheidung einstimmig getroffen worden. „Wir müssen die Stabilität auf der Halbinsel gewährleisten“, sagte er in einer Stellungnahme. Die ukrainische Seite hat sich zu dem Schritt bislang nicht offiziell geäußert.

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