Danger Dan attackiert ZDF wegen Zensur seiner Single
Danger Dan: ZDF zensiert meine antifaschistische Single

Der linke Liedermacher Danger Dan hat dem ZDF vorgeworfen, seinen neuen Song „Keine Angst“ zu zensieren. In einem Interview mit dem SPIEGEL sagte er: „Dass der Intendant des ZDF anfängt, antifaschistische Lieder zu zensieren, ist leider ein furchtbares Zeichen.“ Der TV-Auftritt wurde verweigert, was für Aufregung sorgt.

Hintergrund des Konflikts

Danger Dan, bürgerlich Daniel Pongratz, veröffentlichte die Single „Keine Angst“ Mitte Juli 2026. Der Song ruft zu Zivilcourage gegen Rechtsextremismus auf. Ursprünglich war ein Auftritt in einer ZDF-Sendung geplant, doch der Sender zog die Einladung zurück. Der Musiker vermutet politische Motive: „Es ist ein gefährlicher Präzedenzfall, wenn öffentlich-rechtliche Sender beginnen, kritische Inhalte auszuschließen.“

Danger Dans Haltung zu Gewalt

Im Gespräch betonte der 42-Jährige, dass er keine Gewalt befürworte: „Ich rufe niemanden dazu auf, in den kriminellen Untergrund zu gehen.“ Vielmehr wolle er mit seiner Musik Mut machen, sich gegen Hass und Hetze zu stellen. „Keine Angst“ sei ein Aufruf zur gewaltfreien Gegenwehr. „Wir müssen uns wehren, aber mit den Mitteln der Demokratie.“

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Reaktionen und Folgen

Die Entscheidung des ZDF löste eine Debatte über Meinungsfreiheit aus. Zahlreiche Fans und Künstler solidarisierten sich mit Danger Dan. Der Sender selbst äußerte sich bislang nicht offiziell zu den Vorwürfen. Danger Dan kündigte an, den Song nun verstärkt auf Konzerten zu spielen: „Die Botschaft wird trotzdem gehört.“

Der Liedermacher zeigte sich besorgt über die gesellschaftliche Entwicklung: „Wenn wir anfangen, uns von Ängsten leiten zu lassen, verlieren wir unsere Freiheit.“ Er appellierte an die Medien, unabhängig zu bleiben und nicht aus politischem Druck zu zensieren.

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