Treffen am Genfer See: Merz überreicht Trump Deutschlandtrikot
Beim G7-Gipfel im französischen Évian am Genfer See haben die europäischen Staats- und Regierungschefs einen ungewöhnlichen Versuch unternommen, US-Präsident Donald Trump bei Laune zu halten. Bundeskanzler Friedrich Merz überreichte Trump ein Deutschlandtrikot – eine Geste, die von Beobachtern als symbolträchtig beschrieben wurde. „Merz sieht aus wie der Klassenstreber neben seinem Lehrer“, kommentierte ein Diplomat die Szene.
Schmeicheleien als Strategie
Die Europäer setzen beim Gipfel auf eine Taktik der Schmeichelei, um Trump für ihre Anliegen zu gewinnen. Insbesondere beim Thema Klimaschutz, das Trump zuletzt kaum noch interessierte, keimt plötzlich Hoffnung auf. „Wir müssen einen Weg finden, mit Präsident Trump zusammenzuarbeiten, ohne unsere Prinzipien aufzugeben“, sagte ein EU-Diplomat.
Hoffnung auf Klimakompromiss
Überraschend zeigte sich Trump beim Thema Klimawandel gesprächsbereit. Nach einem bilateralen Treffen mit Merz hieß es aus US-Kreisen, der Präsident sei offen für konkrete Maßnahmen, sofern diese die amerikanische Wirtschaft nicht belasten. „Das ist mehr, als wir erwartet haben“, gestand ein deutscher Verhandlungsführer.
Kritik an Merz' Auftreten
In deutschen Medien wird das Auftreten von Merz kritisch gesehen. Die Überreichung des Trikots wirke unterwürfig, hieß es. Der Kanzler verteidigte seine Geste: „Es geht darum, Brücken zu bauen, nicht Mauern.“ Der Gipfel dauert noch bis Freitag.



