Trump: Iranische Angaben zu Abkommen sind unwahr
US-Präsident Donald Trump hat die jüngsten Äußerungen aus dem Iran über angebliche Inhalte einer Vereinbarung mit den USA scharf zurückgewiesen. Was dort gesagt worden sei, einschließlich der „schwachen und erbärmlichen Erklärung“ über eine Einigung, habe keinerlei Bezug zur Wahrheit, schrieb Trump am Freitag auf seiner Online-Plattform Truth Social. Es handele sich um sehr ehrlose Menschen, mit denen man nicht in gutem Glauben verhandeln könne. Zuvor waren iranische Äußerungen zu dem Entwurf einer Grundsatzvereinbarung mit den USA an die Öffentlichkeit gelangt, die laut Trump jedoch nicht das widerspiegeln, worauf sich beide Seiten tatsächlich geeinigt hätten.
USA und Iran könnten Abkommen am Sonntag unterzeichnen
Die USA und der Iran könnten Insidern zufolge am Sonntag ein Abkommen zur Beendigung des Krieges am Golf unterzeichnen. Als wahrscheinlichster Ort für das Treffen gilt Genf, sagte ein westlicher Insider am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei es, den Text bis Samstag fertigzustellen. US-Vizepräsident JD Vance und der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sollen die Vereinbarung demnach unterschreiben.
Pakistan: Fortschritte bei US-Verhandlungen mit dem Iran
Nach Signalen aus den USA und dem Iran über Fortschritte in den wochenlangen Verhandlungen über ein Ende des Krieges spricht nun auch der Vermittlerstaat Pakistan von Erfolgen. Außenminister Ishaq Dar und die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas äußerten nach einem Telefonat ihre Hoffnung auf eine „anhaltende Verständigung und friedliche Lösung“ zwischen den Kriegsparteien, wie Dars Ministerium auf X schrieb. Dialog und Diplomatie sei der einzige Weg für langfristigen Frieden, hieß es weiter. Über Islamabad waren in den vergangenen Wochen immer wieder Nachrichten zwischen den Kriegsparteien ausgetauscht worden. Im April hatten sie sich auch in der pakistanischen Hauptstadt getroffen.
Bundesregierung sieht Chance auf US-Iran-Abkommen
Die Bundesregierung sieht Insidern zufolge die Chance auf eine Verständigung zwischen den USA und dem Iran. „Hier haben die letzten Tage Fortschritte gebracht“, heißt es in deutschen Regierungskreisen. Bei der diplomatischen Arbeit könne sich Präsident Trump weiter auf die deutsche Unterstützung verlassen. In den entscheidenden Punkten seien sich die G7-Staats- und Regierungschefs einig, die sich ab Montag zu einem Gipfel im französischen Evian treffen. Der Iran dürfe sich nicht nuklear bewaffnen und die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus müsse wieder gewährleistet werden. „Das wird sich nur am Verhandlungstisch erreichen lassen.“
Iranische Agentur: Entwurf sieht Ende von US-Sanktionen vor
Ein Entwurf für eine Rahmenvereinbarung zwischen den USA und dem Iran sieht der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge eine Aufhebung von US-Sanktionen und die Öffnung der Straße von Hormus vor. Die Absichtserklärung beinhalte zudem den Abzug von US-Streitkräften aus der Region um den Iran sowie ein Ende der US-Seeblockade iranischer Häfen, berichtet die Agentur weiter. Darüber hinaus sollten die Sanktionen gegen die iranische Öl-Industrie aufgehoben und eingefrorene Gelder der Islamischen Republik freigegeben werden. Die abschließenden Verhandlungen sollen sich demnach auf das iranische Atomprogramm und wirtschaftliche Fragen konzentrieren, während das iranische Raketenprogramm ausgeklammert bleibe. Der Entwurf müsse jedoch noch von den zuständigen Regierungsstellen finalisiert werden. Eine Stellungnahme aus Washington lag zunächst nicht vor.
Iran: Verhandlungstext überwiegend finalisiert
Nachdem US-Präsident Donald Trump am Donnerstag ein baldiges Rahmenabkommen mit dem Iran in Aussicht gestellt hatte, spricht auch die Islamische Republik von einem möglichen bevorstehenden Verhandlungsabschluss. Ein entsprechender Text sei überwiegend finalisiert, sagte der iranische Außenamtssprecher Ismail Baghai nach Angaben der staatlichen Agentur Irna am Donnerstagabend in einem TV-Programm. Zugleich drückte Baghai erneut fehlendes Vertrauen Teherans in Washington aus. Das Problem sei, dass die US-Seite ihre Positionen immer wieder verändere, sagte Baghai demnach weiter. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete in der Nacht zum Freitag, das Abkommen sei bisher nicht endgültig bestätigt. Es handele sich um einen 14 Punkte umfassenden Text. Bei dem jetzt diskutierten Dokument geht es Berichten zufolge zunächst um ein Rahmenabkommen, mit dem die Grundlage für weitere Gespräche zwischen den USA und dem Iran gelegt werden soll. Mit dem Rahmenabkommen könnte aber bereits etwa die für den Handel wichtige Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet werden.
US-Militär schießt zwei iranische Drohnen ab
Das US-Militär hat einem Insider zufolge zwei iranische Angriffsdrohnen abgeschossen. „Der Schiffsverkehr durch die Meerenge läuft weiter“, erklärte der Insider der Nachrichtenagentur Reuters. Der Iran versuche offenbar, Handelsschiffe bei der Durchfahrt durch die Straße von Hormus anzugreifen.
Neue Regierung in Slowenien hebt Einreiseverbot für Netanjahu auf
Die neue rechtskonservative Regierung Sloweniens hat am Donnerstag ein Einreiseverbot gegen den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und zwei seiner Minister aufgehoben. Damit vollzieht sie eine Kehrtwende in der Israel-Politik der vorherigen Mitte-links-Regierung. Die Regierung des populistischen Ministerpräsidenten Janez Jansa hob zudem ein Importverbot für Waren aus israelischen Siedlungen sowie ein Embargo für die Ausfuhr und den Transit von Waffen und militärischer Ausrüstung von und nach Israel auf, wie die staatliche Nachrichtenagentur STA berichtete. Der Regierungschef hatte angekündigt, die Beziehungen zu Israel verbessern zu wollen - im Gegensatz zur Politik seines Vorgängers Robert Golob. Unter Golob gehörte Slowenien zu den schärfsten Kritikern Israels innerhalb der EU. Das Land erkannte 2024 einen palästinensischen Staat an und verhängte 2025 Einreiseverbote gegen den israelischen Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir, Finanzminister Bezalel Smotrich und Netanjahu.
Iranische Einsatzkräfte stoppen Tanker vor Straße von Hormus
Iranische Einsatzkräfte verwehren staatlichen Medien zufolge einem Tanker die Durchfahrt durch die Straße von Hormus. Die Nachrichtenagentur Fars berichtet unter Berufung auf einen eigenen Reporter, man habe dem Tanker die Passage verweigert, da dieser sich im Vorfeld nicht abgestimmt und vorschriftswidrig gehandelt habe. Kurz zuvor gab es in der nahegelegenen Hafenstadt Bandar Abbas zwei Explosionen, deren Ursache staatlichen Medien zufolge zunächst unklar ist.
Trump: Iran will den Deal viel mehr als ich
US-Präsident Donald Trump hat sich hinsichtlich der Verhandlungen mit dem Iran erneut optimistisch geäußert. Er behauptete am Donnerstag (Ortszeit), die USA hätten bereits früher praktisch eine Einigung mit dem Iran erzielt. Auf die Frage, warum er diesmal so zuversichtlich sei und weshalb die Voraussetzungen für ein mögliches Abkommen nun anders seien, antwortete Trump: „Weil sie schwer getroffen wurden.“ Zu Details blieb Trump jedoch vage. Er bezeichnete die Vereinbarung als „eine starke Absichtserklärung“, die zugleich „ein wenig konzeptionell“ sei. Über den Iran sagte er: „Sie wollen den Deal viel mehr als ich.“
Israel: Haben Zusicherung von Trump zu US-Iran-Deal bekommen
Angesichts einer möglichen Einigung der USA mit dem Iran auf ein Rahmenabkommen hat die israelische Regierung nach eigenen Angaben von Washington die Zusicherung bekommen, dass israelische Sicherheitsinteressen bei einem späteren Deal berücksichtigt werden. Das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu teilte am späten Abend mit, US-Präsident Donald Trump habe zugesagt, dass ein endgültiges Abkommen mit Teheran die Entfernung des vom Iran angereicherten Urans sowie den Abbau der iranischen Anlagen zur Urananreicherung umfassen werde. Trump habe Netanjahu auch zugesichert, dass eine Vereinbarung auch Irans Herstellung von Raketen einschränken sowie Teherans Unterstützung seiner Stellvertreter in der Region beenden werde. Gemeint sind damit unter anderem die palästinensische Terrororganisation Hamas sowie die libanesische Hisbollah-Miliz.
Iran-Einigung vielleicht am Wochenende und wahrscheinlich in Europa
US-Präsident Donald Trump hat eine baldige Einigung mit dem Iran angekündigt – wie schon mehrere Male zuvor in den vergangenen Wochen. Ein Abschluss sei in den kommenden Tagen möglich, erklärt Trump. Vielleicht geschehe dies über das Wochenende und wahrscheinlich in Europa. Er werde mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sprechen. Vizepräsident JD Vance werde bei der Unterzeichnung zugegen sein. Die Straße von Hormus werde geöffnet werden, sobald die USA unterschrieben hätten.
Iranische Agentur: Wenn die USA unseren Vorschlag akzeptieren, könnten wir zustimmen
Die iranische Agentur Fars schreibt, die Wahrscheinlichkeit sei hoch, dass der Iran dem Text auf eine Verständigung mit den USA zustimme – vorausgesetzt, die USA hätten den Text akzeptiert, der vom Iran vorgeschlagen worden sei. Eine endgültige Antwort habe der Iran aber noch nicht gegeben.
Iran dementiert Fortschritte bei US-Verhandlungen
Irans politische Führung hat einem Medienbericht zufolge Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA dementiert. Bislang sei kein Text über ein Rahmenabkommen finalisiert worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, unter Berufung auf eine mit dem Verhandlungsteam verbundene Quelle. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor seine für diesen Abend angekündigten Angriffe auf den Iran abgesagt. Der Republikaner begründete das auf der Plattform Truth Social mit Gesprächen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten. Nach Trumps Darstellung sind Verhandlungen über eine Befriedung des Konflikts einem Durchbruch nahe. Was das für die Gespräche mit dem Iran bedeutet, blieb jedoch unklar.
Trump: Heute keine Angriffe mehr auf den Iran – Verhandlungen vorangekommen
US-Präsident Donald Trump sagt, er habe die für heute Nacht angekündigten Angriffe auf den Iran wieder abgesagt. Grund sei, dass die Diskussionen mit dem Iran über ein Abkommen vorangekommen seien, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
EU-Außenbeauftragte fordert diplomatische Lösung im Iran-Konflikt
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert angesichts der jüngsten Eskalation im Konflikt mit dem Iran eine diplomatische Lösung. Sie habe mit dem iranischen Außenminister Abbas Aragtschi gesprochen, teilt Kallas auf der Plattform X mit. Die wiederaufgenommenen Angriffe auf die Golfstaaten und ihre kritische Infrastruktur seien inakzeptabel. Der diplomatische Weg bleibe der beste Ausweg aus diesem Krieg.
US-Militär greift erneut Tanker an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut einen Tanker im Golf von Oman angegriffen, der versucht haben soll, iranisches Öl zu transportieren. Beschossen worden sei der Maschinenraum des Schiffes „Jalveer“, das unter der Flagge des westafrikanischen Landes Guinea-Bissau fahre, teilte das für den Nahen Osten zuständige US-Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Die Besatzung habe wiederholt Anweisungen der US-Streitkräfte missachtet. Es ist bereits das dritte Mal binnen weniger Tage, dass das US-Militär Tanker außer Gefecht setzt.
Iran: Musk-Firmen sind nun mögliche Ziele
Der Iran hat einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge die Besitztümer von Elon Musk auf die Liste offizieller Ziele bei Angriffen auf die USA genommen. Musks Starlink-Satellitennetzwerk und die Plattform X seien Werkzeuge der USA und Israels im Krieg gegen den Iran. Starlink-Bodenstationen in Israel, Katar, Jordanien, den VAE und im Oman seien nun Ziele iranischer Angriffe.
Trump: Verhandlungen mit dem Iran über ein Abkommen laufen
Die USA führen nach Angaben von Präsident Donald Trump Gespräche mit dem Iran. „Sie verhandeln mit uns über ein Abkommen, aber sie sind stolz“, sagt Trump in einem Interview des US-Senders Fox News. Seine persönliche Präferenz sei es weiterhin, die Öl-Insel Charg einzunehmen. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob in den USA die Bereitschaft dazu vorhanden sei. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.
Trump kündigt neue schwere Angriffe gegen den Iran und Kontrolle über Ölmarkt an
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit neuen Angriffen. Die USA würden den Iran in der kommenden Nacht sehr hart treffen, kündigt Trump an. In nicht allzu ferner Zukunft würden die USA zudem die iranische Insel Charg sowie weitere Teile der Ölinfrastruktur einnehmen und die vollständige Kontrolle über die iranischen Öl- und Gasmärkte übernehmen, sagt er weiter. Über die Insel Charg wickelt der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte ab.
Israel verweigert französischer Journalistin die Einreise
Israel hat einer französischen Journalistin die Einreise verweigert. Israels Diaspora-Minister Amichai Chikli schrieb zur Begründung in einem Post auf der Plattform X, die Reporterin habe Unterstützung für die islamistische Terrororganisation Hamas ausgedrückt und gesagt, der Hamas-Terrorüberfall auf Israel am 7. Oktober 2023 müsse „im Kontext“ gesehen werden. Der Auslandspresseverband in Israel (FPA) nannte die Vorwürfe gegen die Journalistin „unerhört“. Sie habe viele Jahre lang für den französischen Radiosender RFI und Radio France in Israel und den Palästinensischen Gebieten gearbeitet. „Dies ist nicht das erste Mal, dass die israelische Regierung entscheidet, dass journalistische Berichterstattung 'einseitig' ist“, hieß es in einer FPA-Stellungnahme. Der Verband forderte, dass die Entscheidung sofort rückgängig gemacht werde und die Regierung ihre erklärte Verpflichtung gegenüber der Pressefreiheit aufrechterhalte.
Kreml ruft USA und Iran zur Zurückhaltung auf
Der Kreml ruft die USA und den Iran zur Zurückhaltung und zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Beendigung ihres Krieges auf. Angesichts gegenseitiger Angriffe und Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einer weiteren Eskalation droht der Konflikt erneut voll zu entflammen. Ein Anfang April vereinbarter brüchiger Waffenstillstand hatte die Kämpfe vorübergehend unterbrochen.
Iran: US-Angriffe machen Waffenruhe bedeutungslos
Die Waffenruhe mit den USA ist nach Einschätzung des Irans durch neue US-Angriffe ausgehöhlt worden. Die Attacken hätten die Vereinbarung praktisch bedeutungslos gemacht, hieß es in einer Erklärung, die das iranische Außenministerium am Donnerstag veröffentlichte. Auf eine formelle Aufkündigung der seit April geltenden Waffenruhe verzichtete das Ministerium in der Mitteilung jedoch.
Bemühungen um Abkommen zwischen USA und Iran intensiviert
Die Bemühungen um ein vorläufiges Abkommen zwischen den USA und dem Iran intensivieren sich iranischen Insidern zufolge trotz der gegenseitigen Angriffe beider Seiten. Wie drei iranische Insider der Nachrichtenagentur Reuters erklären, beraten beide Staaten auch über einen Mechanismus zur Freigabe eingefrorener iranischer Gelder.
UN-Seeschifffahrts-Organisation verurteilt US-Angriff auf Tanker
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation der Vereinten Nationen (IMO) hat einen US-Angriff auf einen unter der Flagge Palaus fahrenden Tanker verurteilt. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs habe es in der Region 43 Angriffe auf die internationale Schifffahrt gegeben, beklagte die UN-Organisation.



