Israel reagiert frustriert auf US-Iran-Einigung: Atomprogramm im Fokus
Israel frustriert über US-Iran-Einigung

Eine solche Einigkeit unter israelischen Analysten ist selten: Nahezu alle sehen die US-iranische Einigung vom Sonntag als schlechte Nachricht für Israel. Zwar war die Abmachung noch nicht in allen Details bekannt. Doch unter Experten und Kommentatoren sorgen die bislang veröffentlichten Elemente über politische Lagergrenzen hinweg für Beunruhigung.

Israels Hoffnungen auf ein Ende des iranischen Atomprogramms

Israel hatte sich vom Krieg gegen den Iran vor allem ein Ende des Teheraner Atomprogramms erhofft. Doch die Interessen Jerusalems spielten bei den Verhandlungen nur eine untergeordnete Rolle. Das lag auch am Streit zweier Männer, wie aus israelischen Regierungskreisen verlautet.

Frustration über mangelnde Berücksichtigung

„Ich bin sehr frustriert“, zitierte die Zeitung Tagesspiegel einen israelischen Beamten. Die Einigung zwischen den USA und Iran berücksichtige die Sicherheitsbedenken Israels nicht ausreichend. Insbesondere die fehlende Garantie, dass Iran sein Atomprogramm vollständig einstellt, sorgt für Unmut.

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Die Reaktionen in Israel fallen einhellig negativ aus. Politiker und Analysten warnen vor den Konsequenzen für die Region. Die USA hätten sich zu sehr auf den Deal konzentriert und die langfristigen Risiken für Israel vernachlässigt, so ein Kommentator.

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