Der Weg für Jürgen Klopps Wechsel von Red Bull zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) ist frei. Der 57-Jährige verkündete am Freitagabend bei MagentaTV: „Ich habe eine Einigung mit RB gefunden, eine großzügige Regelung.“ Damit ist das größte Hindernis für eine mögliche Übernahme des Bundestrainer-Postens aus dem Weg geräumt.
Klopp: Gespräche mit DFB laufen in die richtige Richtung
Klopp betonte jedoch, dass noch keine endgültige Entscheidung gefallen sei. „Es ist nichts final, aber die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung“, sagte er. Zuvor war spekuliert worden, dass der Vertrag mit Red Bull, bei dem Klopp seit 2023 als Global Head of Soccer tätig ist, eine vorzeitige Trennung erschweren könnte. Nun scheint eine finanzielle Lösung gefunden.
Bundestrainer-Frage: Zeitplan offen
Der DFB hatte nach der enttäuschenden Europameisterschaft 2024 die Trainerposition neu ausgeschrieben. Klopp galt als Wunschkandidat von DFB-Präsident Bernd Neuendorf. Ein offizielles Angebot liegt bislang nicht vor. Klopp selbst zeigte sich zuversichtlich: „Wir werden sehen, was in den nächsten Tagen passiert.“
Die Einigung mit Red Bull dürfte die Verhandlungen mit dem DFB beschleunigen. Medienberichten zufolge könnte Klopp bereits im September seinen ersten Lehrgang als Bundestrainer absolvieren. Der Vertrag soll bis zur Weltmeisterschaft 2026 laufen, mit Option auf Verlängerung.



