Lawrow und Rubio planen Treffen in Manila
Die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und Marco Rubio, haben für Donnerstag ein Gespräch am Rande des Asean-Außenministertreffens in Manila angekündigt. Das Treffen werde trotz der gespannten Beziehungen zu den USA „auf jeden Fall nützlich“ sein, sagte Lawrow nach Angaben staatlicher russischer Medien. Rubio sagte vor Journalisten, er habe Lawrow bereits am Dienstag kurz gesprochen, und bestätigte das Treffen für Donnerstag. Lawrow sagte, er wolle Rubio nach der Einschätzung von US-Präsident Donald Trump fragen, dass im Ukraine-Krieg eine baldige Lösung möglich sei.
Selenskyj ernennt Skybjuk zum neuen Chef des Generalstabs
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj baut die Militärführung weiter um und hat Generalmajor Ihor Skybjuk zum neuen Chef des Generalstabs ernannt. „Er ist ein äußerst erfahrener Offizier, der die Ukraine Seite an Seite mit dem neuen Oberbefehlshaber verteidigt hat“, erklärt Selenskyj auf X. Damit setzt Selenskyj die Umstrukturierung des Militärs fort. Skybjuk ersetzt Andrij Hnatow. Am Dienstag hatte Selenskyj Oberbefehlshaber Olexandr Syrskyj abgesetzt und Generalmajor Mychailo Drapatyj in die oberste militärische Position berufen.
Wildberries erneut angegriffen
Der größte russische Online-Händler Wildberries ist nach eigenen Angaben erneut angegriffen worden. Ziel seien die Lagerhallen in den Städten Krasnodar und Newinnomyssk gewesen. Mehrere Menschen seien verletzt worden, teilte Unternehmenschefin Tatjana Kim mit. Am Samstag waren bei ukrainischen Drohnenangriffen nach russischen Angaben ebenfalls Wildberries-Lagerhallen getroffen worden. Dabei seien acht Mitarbeiter getötet und Brände ausgelöst worden, was zu Störungen im Betrieb geführt habe. Wildberries wird oft als Russlands Amazon bezeichnet.
Selenskyj ernennt Drapatji zum neuen Oberbefehlshaber
Generalmajor Mychailo Drapatji wird dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge der neue Oberbefehlshaber der Ukraine. Bislang hatte Olexander Syrskyj das Amt inne. In seiner Abendansprache erklärt Selenskyj zudem, er habe dem ehemaligen Verteidigungsminister Mychailo Fedorow einen „angemessenen Posten“ angeboten, um den technologischen Bereich des Staates zu leiten. Fedorows überraschende Entlassung hatte eine politische Krise ausgelöst.
Selenskyj entlässt Oberbefehlshaber Syrskyj
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach tagelangem Druck von Demonstranten Armeechef Olexander Syrskyj entlassen. Neuer Oberbefehlshaber werde Mychajlo Drapatyj, teilte Selenskyj auf Telegram mit.
Mindestens drei Tote bei russischem Angriff auf Saporischschja
Bei einem russischen Angriff mit einer gelenkten Fliegerbombe auf die südukrainische Stadt Saporischschja werden nach Angaben der regionalen Behörden mindestens drei Menschen getötet und mehr als ein Dutzend verletzt. Sieben Stockwerke eines neunstöckigen Wohnhauses stehen in Flammen, teilt die Militärverwaltung auf dem Kurznachrichtendienst Telegram mit. Russland setzt in Frontnähe häufig derartige Bomben ein. Die Regierung in Moskau bestreitet, gezielt Zivilisten anzugreifen.
Russland sichert Benzin-Versorgung mit Lieferungen aus Sibirien
Russland stabilisiert die Treibstoffversorgung in der Region Moskau mit umgeleiteten Lieferungen aus Sibirien und verstärkten Importen aus Belarus. Damit reagieren die Behörden auf Engpässe bei Benzin und Diesel, die durch ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien im ganzen Land verursacht wurden, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters mitteilten. Während sich die Lage in Moskau damit entspannt hat, sind andere Teile Russlands weiterhin von Kraftstoffknappheit betroffen. Die annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim leidet Händlern zufolge am stärksten darunter. Die landesweite Benzinproduktion fiel Anfang Juli auf rund 65 Prozent des durchschnittlichen saisonalen Verbrauchs. Um die Produktionsausfälle auszugleichen, wurden Benzinlieferungen aus dem Ural und Sibirien sowie Importe aus Belarus in die Moskauer Region umgeleitet, sagten Händler. Einer der Händler erklärte, die Raffinerie Atschinsk in der sibirischen Region Krasnojarsk beliefere nun Moskau. Um die Nachfrage zu decken, hat Russland zudem begonnen, Treibstoff aus Indien und Kasachstan zu importieren.
Aserbaidschan bestätigt Geheimdiplomatie in Baku
Am Rande seines Berlin-Besuchs hat Aserbaidschans Präsident Ilham Aliyev indirekt ein deutsch-russisches Geheimtreffen in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku bestätigt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) berichtete Aliyev von entsprechenden Informationen seines Grenzschutzes. Demnach seien der ehemalige Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und der frühere Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) am 12. Juli von Berlin nach Baku geflogen. An den Folgetagen seien dann der ehemalige russische Ministerpräsident Viktor Subkow und Russlands Menschenrechtsbeauftragter Waleri Fadejew angereist. Beide gelten als Vertraute von Kreml-Chef Wladimir Putin. Seit Tagen gibt es Berichte über einen solchen Termin, aber keine offizielle Bestätigung. Auch Merz sagte auf eine entsprechende Journalistenfrage: „Mir ist von einem solchen Treffen nichts bekannt.“ Aliyev hatte nach eigenen Angaben auch keine Informationen darüber aus Deutschland oder Russland erhalten. Er betonte aber: „Wenn dieses Treffen zum Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine beitragen sollte, können wir das nur begrüßen.“
UN: Mehr zivile Opfer durch Drohnenangriffe in der Ukraine
Das UN-Menschenrechtsbüro bezeichnet die wachsende Zahl von zivilen Opfern bei russischen Angriffen in der Ukraine als „schockierend“. Besonders auffällig sei der Anstieg von Attacken mit Drohnen, die über Videobrillen gesteuert werden, sagte die Leiterin des Büros in der Ukraine, Danielle Bell. Insgesamt seien durch russische Angriffe in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 37 Prozent mehr Menschen getötet oder verletzt worden als im gleichen Zeitraum 2025. Das Büro registrierte knapp 2000 Tote und knapp 8000 Verletzte. Es listet nur selbst verifizierte Todes- und Verletztenmeldungen auf. Gegenüber den ersten sechs Monaten 2024 waren es fast doppelt so viele Opfer wie in diesem Jahr bis Ende Juni. In den ersten sechs Monaten seien durch Angriffe mit Drohnen, die über Videobrillen gesteuert werden, 2800 Menschen getötet oder verletzt worden, 65 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. In vielen Grenzgebieten sei ein Gang zum Markt, mit dem Hund Gassi gehen, oder Gärten und Felder bewässern lebensgefährlich geworden, sagte der Sprecher des Büros in Genf.
Russland untersagt Schiffen das Ankern in ungeschützten Gebieten im Asowschen Meer
Russland hat in zwei Häfen entlang einer wichtigen Handelsroute für Getreide im Asowschen Meer das Ankern in Gebieten ohne Luftverteidigung verboten. Der Erlass betrifft Schiffe im Hafen von Asow im Asowschen Meer und im Hafen von Kawkas in der Straße von Kertsch. Diese Meerenge verbindet das Asowsche mit dem Schwarzen Meer. Der Schiffsverkehr im Asowschen Meer ist seit vergangenem Freitag aufgrund wiederholter ukrainischer Angriffe auf Tanker und andere Handelsschiffe in der Region eingeschränkt. Über die Route geht etwa ein Viertel der russischen Getreideexporte.
Tote und Verletzte nach russischen Angriffen in der Ukraine
Bei russischen Angriffen in der Ukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von zwei Todesopfern und mehreren Verletzten in Saporischschja im Südosten des Landes. Russland habe mit Gleitbomben ein gewöhnliches mehrstöckiges Wohnhaus angegriffen, schrieb er in sozialen Medien. Auch in Cherson im Süden des Landes wurde Selenskyj zufolge ein Mensch getötet und zwei weitere wurden verletzt. Das russische Militär habe dabei Gleitbomben und Drohnen eingesetzt. Er beklagte auch zwei Verletzte nach Angriffen auf die Stadt und die Region Odessa am Schwarzen Meer. In seinem Post teilte Selenskyj mehrere Fotos, die Feuerwehrleute sowie brennende Häuser und Autos zeigen. Es sei wichtig, dass die Europäische Union das 21. Sanktionspaket verabschiede, die Partner der Ukraine das angegriffene Land weiter unterstützten und Waffen schnell geliefert würden, schrieb er weiter. In Sumy im Nordosten des Landes wurden nach Angaben des regionalen Zivilschutzes sechs Bewohner eines mehrstöckigen Hauses bei Drohnenangriffen verletzt. Vier davon seien Minderjährige. Russland habe in der Nacht mehrfach angegriffen. In einem Einkaufszentrum brach demnach ein Großbrand aus. Bei weiteren Attacken während der Löscharbeiten seien zudem Einsatzfahrzeuge beschädigt worden.
Indien bestellt russischen Diplomaten nach tödlichem Angriff auf Frachter ein
Nach dem Tod von vier indischen Seeleuten bei einem Raketenangriff im Schwarzen Meer hat das Außenministerium in Neu-Delhi einen ranghohen russischen Diplomaten einbestellt. Der russische Geschäftsträger Wladimir Ladanow sei aufgefordert worden, Indiens „ernste Besorgnis“ nach Moskau zu übermitteln, teilt das Ministerium mit. Angriffe auf die zivile Schifffahrt und der Tod von Zivilisten seien „inakzeptabel“. Ukrainischen Angaben zufolge hatte Russland den unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrenden Frachter „Golden Leo“ am Sonntag beim Verlassen eines ukrainischen Hafens mit drei Marschflugkörpern beschossen. Dabei seien zehn Menschen getötet worden, darunter die vier Inder.
Russland greift ukrainische Gasanlagen in Region Charkiw an
Russland hat den dritten Tag in Folge Gasförderanlagen des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz in der nordöstlichen Region Charkiw attackiert. Dies teilt das staatliche Unternehmen über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ein Angriff auf eine der Anlagen am Sonntag habe zu einem Teilausfall der Produktion geführt. Eine weitere Anlage sei bei einem Angriff am Montagmorgen beschädigt worden.
IWF gibt weitere 690 Millionen Dollar für die Ukraine frei
Der Internationale Währungsfonds (IWF) macht den Weg frei für die sofortige Auszahlung von rund 690 Millionen Dollar an die Ukraine. Der IWF-Vorstand habe eine Überprüfung des Finanzierungsprogramms für das Land abgeschlossen, teilt der Fonds mit. Die Ukraine habe trotz des Krieges ihre Finanzstabilität aufrechterhalten können. Die wirtschaftlichen Aussichten hätten sich jedoch eingetrübt. Gründe dafür seien vor allem die verstärkten russischen Angriffe auf die kritische Infrastruktur sowie indirekte Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten. Zudem habe sich die Umsetzung von Reformen verlangsamt. Die Ukraine wird mit einem Kreditprogramm in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar unterstützt. Mit der jüngsten Freigabe steigen die bisherigen Auszahlungen auf etwa 2,2 Milliarden Dollar.
Inder bei russischem Angriff auf Schiff bei Odessa getötet
Bei einem Angriff auf ein aus dem südukrainischen Hafen Odessa auslaufendes Schiff sind nach Angaben der Regierung in Neu-Delhi vier Inder getötet worden. Ein weiterer liege im Krankenhaus und sei in kritischem Zustand, teilt das Außenministerium mit. Russland hat der ukrainischen Marine zufolge am Sonntag die „Golden Leo“ – ein unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrendes Schiff mit einer Besatzung aus Indien und Syrien – mit drei Marschflugkörpern angegriffen. „Indien verurteilt solche Angriffe und bekräftigt, dass das Angreifen von Handelsschiffen und das Gefährden unschuldiger ziviler Besatzungsmitglieder oder das anderweitige Beeinträchtigen der Freiheit der Schifffahrt und des Handels verwerflich ist und vermieden werden sollte“, erklärt das indische Außenministerium.
Russland: Fünf Zivilisten bei Drohnenangriff auf Bus getötet
Bei einem Drohnenangriff auf einen Bus in der russischen Grenzregion Belgorod sind russischen Angaben zufolge fünf Zivilisten getötet worden. Unter den Toten sei auch ein Minderjähriger, teilt der Gouverneur der Region, Alexander Schuwajew, mit. Drei weitere Menschen befänden sich in einem kritischen Zustand. Russland wirft der Ukraine vor, den Angriff „absichtlich und zynisch“ ausgeführt zu haben. Eine Stellungnahme der Ukraine liegt zunächst nicht vor.
Ukraine meldet Drohnenangriffe auf russische Tanker und Frachter
Ukrainische Drohnen haben nach Militärangaben in der Nacht sieben russische Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer getroffen. Unter den Zielen seien drei Tanker und vier Frachtschiffe gewesen, teilt der Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, auf Telegram mit. Damit steige die Zahl der im Juli getroffenen Schiffe auf 183. Zudem meldet Browdi Angriffe auf sieben Umspannwerke auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim.
Zahl der Todesopfer auf Frachtschiff vor Odessa verdoppelt
Nach dem russischen Angriff auf ein internationales Frachtschiff im Schwarzen Meer hat sich die Zahl der Todesopfer nach ukrainischen Angaben verdoppelt. Nach neuen Erkenntnissen wurden zehn Menschen bei der Attacke vor der Stadt Odessa getötet, wie die ukrainische Hafenbehörde mitteilt. Das unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende Schiff war nach ukrainischen Angaben mit einer Ladung Mais aus dem Hafen ausgelaufen, als es am Sonntagabend Ziel eines Angriffs wurde. An Bord befinden sich demnach 17 Seeleute aus Indien und Syrien sowie ein Ukrainer. Acht Crew-Mitglieder konnten demnach gerettet werden. Russland teilt unterdessen laut der Nachrichtenagentur Interfax mit, bei Angriffen in der Nacht Treibstofflager im Hafen von Odessa getroffen zu haben.
Ukraine greift Moskau mit 400 Drohnen an
Die Ukraine hat in der Nacht nach russischen Angaben Moskau und die umliegende Region mit 400 Drohnen angegriffen. Dabei seien zwei Menschen verletzt und Gebäude in Brand gesetzt worden, teilen russische Behörden mit. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergej Sobjanin, erklärt, die meisten der feindlichen Drohnen seien bereits aus großer Entfernung unschädlich gemacht worden. 85 Drohnen seien beim Anflug auf Moskau zerstört worden. Dem Gouverneur der Region Moskau, Andrej Worobjow, zufolge konzentrierten sich die Schäden auf die Bezirke Podolsk, Domodedowo und Odinzowo. Dort seien zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt worden und in Brand geraten. Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, die Luftabwehr habe in der Nacht insgesamt 381 ukrainische Drohnen über russischen Regionen sowie dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgeschossen.
Angriff mit Lenkbomben – Erneut Tote in Saporischschja
Bei einem russischen Luftangriff auf das südostukrainische Gebiet Saporischschja sind in der gleichnamigen Gebietshauptstadt mindestens zwei Menschen getötet worden. Mindestens 42 weitere wurden bei dem Angriff verletzt, darunter auch acht Kinder, wie der ukrainische Rettungsdienst in der Nacht auf Telegram mitteilte. Ukrainischen Medienberichten zufolge hatte das russische Militär die Stadt mit Lenkbomben angegriffen. Dabei sei ein fünfstöckiges Wohngebäude getroffen worden. Zwei Stockwerke des Hauses wurden demnach vollständig zerstört.
Ukraine: Fünf Tote bei russischem Angriff auf Frachtschiff
Bei einem russischen Angriff auf ein internationales Frachtschiff im Schwarzen Meer vor der ukrainischen Stadt Odessa werden ukrainischen Angaben zufolge mindestens fünf Besatzungsmitglieder getötet. Das unter der Flagge von Guinea-Bissau fahrende Schiff sei mit einer Ladung Mais aus dem Hafen ausgelaufen, erklärt Ministerpräsident Serhij Korezkyj. An Bord befinden sich demnach 17 Seeleute aus Indien und Syrien sowie ein Ukrainer. Acht Besatzungsmitglieder werden gerettet, fünf weitere gelten als vermisst. Der Frachter brennt am späten Abend noch immer. Ein Reuters-Mitarbeiter in Odessa beobachtet, wie vor der Küste Rauch von einem großen Schiff aufsteigt. Eine russische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor.
Ukraine meldet Angriffe auf russische Ölanlagen und Tanker
Die Ukraine hat mit Drohnenangriffen nach eigenen Angaben mehrere Ziele der russischen Ölindustrie getroffen. In der Region Stawropol brachen nach Angaben von Gouverneur Wladimir Wladimirow mehrere Brände in Industrieanlagen aus. Medien berichteten von drei brennenden Öldepots. Der Gouverneur bestätigte zudem Detonationen explosiver Stoffe und erklärte, es habe keine Verletzten gegeben. Für das betroffene Gebiet wurde ein örtlich begrenzter Ausnahmezustand verhängt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Ukraine setze ihre Angriffe auf russische Ölanlagen fort. Auch nach seinen Angaben wurden drei Öldepots in der Region Stawropol sowie drei Tanker der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer getroffen.
Pipeline-Konsortium CPC stoppt Ölverladung nach Tanker-Angriffen im Schwarzen Meer
Nach Angriffen auf zwei Tanker vor der russischen Schwarzmeer-Küste hat das Kaspische Pipeline-Konsortium (CPC) die Ölverladung dort ausgesetzt. Die Tanker „Asia“ und „Nissos Ios“ seien am Sonntag während des Ladevorgangs am Terminal attackiert worden, teilte das Konsortium mit. Der Tanker „Asia“ sei dabei in Brand geraten, das Feuer aber gelöscht worden. Es sei niemand verletzt worden. Auch sei kein Öl ausgetreten, und die Schiffe seien schwimmfähig geblieben. Das Konsortium machte keine Angaben dazu, wer für den Angriff verantwortlich sei. Das ukrainische Militär hatte zuvor mitgeteilt, es habe zwei russische Öltanker im Schwarzen Meer attackiert. Russland und die Ukraine haben ihre Angriffe auf Schiffe im Schwarzen und im Asowschen Meer in der vergangenen Woche verstärkt.
Ukraine: Russische Öltanker im Schwarzen Meer attackiert
Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben zwei russische Öltanker im Schwarzen Meer angegriffen. Zudem sei ein Schwimmkran im Asowschen Meer getroffen worden, teilt der ukrainische Generalstab mit. Alle drei Ziele seien zur Unterstützung der russischen Kriegsanstrengungen in der Ukraine genutzt worden, heißt es in der Erklärung weiter. Die Ukraine hat bei ihren Angriffen auf die russische Öl-Infrastruktur neben Raffinerien zuletzt auch verstärkt Tanker im Schwarzen Meer ins Visier genommen.



