Libanons Präsident reist zu Trump: Eskalation im Iran-Krieg
Libanons Präsident reist zu Trump im Iran-Krieg

Der libanesische Präsident Joseph Aoun ist am Freitag auf Einladung von US-Präsident Donald Trump zu einem Treffen nach Washington gereist. Das libanesische Präsidialamt bestätigte die Abreise Aouns und seiner Frau aus Beirut. Geplant sind ein Gipfeltreffen im Weißen Haus sowie Beratungen mit US-Beamten. Themen sollen die Lage im Libanon, die Festigung der Waffenruhe und der Rückzug Israels von libanesischem Gebiet sein. Ein genauer Termin für das Treffen mit Trump wurde nicht genannt, aber zuvor war der 21. Juli genannt worden.

Revolutionsgarden fordern Jordanier zum Kampf auf

Die iranischen Revolutionsgarden haben die Bevölkerung Jordaniens aufgerufen, gegen die USA zu kämpfen. In einer Erklärung hieß es, es sei ihre religiöse und menschliche Pflicht, die USA mit allen Mitteln außer Gefecht zu setzen. Die Garden reklamierten zudem Raketenangriffe auf einen US-Luftwaffenstützpunkt in Jordanien, bei denen Schutzbunker getroffen worden seien. Unverifizierte Videos zeigten Einschläge ballistischer Raketen. Jordanien ist ein Verbündeter der USA, unterhält aber Beziehungen zum Iran.

Bauernpräsident warnt vor Dünger-Knappheit

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, sieht die Landwirtschaft durch den Iran-Krieg zusätzlich unter Druck. Die Blockade der Straße von Hormus führe zu einer Dünger-Knappheit. „Die Stickstoffpreise verharren strukturell auf hohem Niveau, und die Vorräte für die neue Saison sind gefährlich gering“, sagte Rukwied. Er befürchtet weitere Preissteigerungen, falls die Lage in der Golfregion eskaliert.

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10.000 Iraner ohne Wasser nach US-Angriff

Nach US-Angriffen im Süden des Iran ist die Trinkwasserversorgung für mindestens 10.000 Menschen unterbrochen. Eine Meerwasserentsalzungsanlage in der Küstenregion Dschask wurde bombardiert, wie die Regierung mitteilte. Betroffen sind 20 Dörfer. Bei Temperaturen über 40 Grad sind solche Angriffe besonders gravierend.

Schiffsverkehr in der Straße von Hormus stark reduziert

Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ist nach gegenseitigen Angriffen zwischen USA und Iran fast zum Erliegen gekommen. Laut Daten des Anbieters Kpler passierten am Donnerstag nur acht Schiffe die Meerenge, der niedrigste Wert seit drei Wochen. Am Mittwoch waren es 15, vor zwei Wochen 48. Vor Kriegsbeginn Ende Februar waren es täglich über 100.

Huthi-Miliz droht Saudi-Arabien

Die mit dem Iran verbündete jemenitische Huthi-Miliz hat Saudi-Arabien mit einer „Belagerung“ gedroht. Verteidigungsminister Mohammed al-Atafi sagte, man sei bereit, das Prinzip „Belagerung gegen Belagerung, Flughafen gegen Flughafen und Hafen gegen Hafen“ anzuwenden. Hintergrund ist ein Luftangriff auf den Flughafen Sanaa, den die Miliz Saudi-Arabien zuschreibt. Das saudisch unterstützte Verteidigungsministerium übernahm die Verantwortung und erklärte, die Landung eines iranischen Flugzeugs verhindert zu haben.

USA beenden siebte Angriffsnacht – Explosionen in Chorramabad

Das US-Militär hat die siebte Angriffsnacht gegen den Iran beendet. Im Visier standen Einrichtungen der Militärlogistik. Das Centcom wies Behauptungen der Revolutionsgarden zurück, zwei Öltanker seien auf Minen gelaufen. Mehr als 50.000 US-Soldaten seien in der Region stationiert. Iranische Medien berichten von Explosionen in Chorramabad.

Wadephul warnt vor Wiederbewaffnung der Hamas

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor einer Wiederbewaffnung der Hamas gewarnt. Er forderte Israel auf, mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu lassen und Teilverantwortung an die Palästinenser zu übergeben. „Tatsächlich passiert gerade eher das Gegenteil, sie bewaffnet sich wieder“, sagte Wadephul dem RND. Staaten mit Einfluss auf die Hamas müssten mehr Druck ausüben.

Iran greift US-Stützpunkte in Kuwait und Jordanien an

Das iranische Militär hat US-Einrichtungen in Kuwait und Jordanien ins Visier genommen. In Bahrain heulten Sirenen. Die kuwaitische Luftabwehr war gegen iranische Drohnen im Einsatz. Auch in Bahrain wurden die Sirenen ausgelöst. Die beiden Golfstaaten werden immer wieder Ziele iranischer Vergeltungsangriffe.

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Revolutionsgarden halten vier Tanker auf

Die iranischen Revolutionsgarden halten vier Tanker in der Straße von Hormus auf. Die Schiffe hätten versucht, die Meerenge zu passieren, und seien mit Raketen und Drohnen gestoppt worden. Zwei Öltanker gerieten nach Explosionen in Brand, nachdem sie ein vermintes Seegebiet durchquert hatten.

Weitere Angriffe in der Golfregion

Die USA und der Iran melden weitere Angriffe. Das US-Militär gab an, den Iran erneut angegriffen zu haben. Das iranische Staatsfernsehen berichtet von drei Explosionen in Sirik. Die Revolutionsgarden erklärten, sie hätten ein Depot für US-Drohnen und ein KI-Zentrum in Bahrain zerstört. Die USA gaben bekannt, in den ersten drei Tagen der Blockade vier Handelsschiffe umgeleitet, eines fahruntüchtig gemacht und ein weiteres geentert zu haben.

Angriff auf thailändisches Schiff

Die iranische Revolutionsgarde griff ein unter thailändischer Flagge fahrendes Schiff in der Straße von Hormus an. Es habe Warnungen ignoriert, so die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.

Handelsschiff vor Jemen angegriffen

Ein Handelsschiff wurde vor der Küste des Jemen angegriffen. Unautorisierte Personen gingen an Bord, während das Schiff den Golf von Aden durchquerte. Die jemenitische Küstenwache teilte mit, es handele sich um einen Angriff somalischer Piraten auf einen Öltanker. Ein weiterer Angriff auf einen Tanker wurde im Arabischen Meer gemeldet.

Acht Tote bei israelischem Angriff in Gaza

Bei einem israelischen Luftangriff auf eine Trauergemeinde in Nuseirat wurden mindestens acht Menschen getötet und 20 verletzt. Die Hamas verurteilte den Angriff als „brutales Massaker“. Trotz einer Waffenruhe kommt es täglich zu Angriffen.

US-Militär zerstört iranischen Überwachungsturm

Das US-Militär zerstörte einen iranischen Überwachungsturm für die Seefahrt am Golf von Oman. Die Revolutionsgarden hätten den Turm genutzt, um Handelsschiffe zu verfolgen. Der Angriff schwäche die Fähigkeit der Garden, Angriffe zu koordinieren.

Iran greift US-Verbündete an – Damaskus dementiert

Die iranischen Revolutionsgarden führten Vergeltungsschläge auf US-Verbündete durch, darunter ein Kommandozentrum in Syrien und in Jordanien stationierte US-Flugzeuge. Syrische Militärkreise dementierten Angriffe auf eine frühere US-Basis. Drei iranische Raketen wurden in Jordanien abgeschossen.

Neun Tote bei Angriff auf irakische Kurdenregion

Bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff im Irak wurden neun Menschen getötet. Das Hauptquartier der Oppositionsgruppe Komala wurde von sechs Raketen getroffen. Acht Drohnen wurden über Erbil abgefangen.

Britisches Militär: Tanker in Straße von Hormus angegriffen

Ein Tanker wurde in der Straße von Hormus von einem Geschoss getroffen. Das Schiff erlitt leichte Schäden, die Besatzung blieb unverletzt. Der Iran äußerte sich zunächst nicht.

Elektrizitätswerk in Kuwait schwer beschädigt

Bei einem mutmaßlich iranischen Angriff wurden eine Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung in Kuwait schwer beschädigt. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, den Stromverbrauch zu reduzieren.

Iranisches Medium veröffentlicht Video zu Trump-Attentat

Die iranische Nachrichtenagentur Fars verbreitete ein Video mit dem Titel „Wo kann Trump getötet werden?“. Es zeigte die Route von Trumps Autokolonne zu seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago. Das Video wurde auf X gelöscht.

Israelisches Parlament vor Wahl aufgelöst

Das israelische Parlament wurde vor der Wahl am 27. Oktober aufgelöst. Ministerpräsident Netanjahu strebt eine weitere Amtszeit an, Umfragen sehen jedoch die Opposition vorn.

38 Tote nach US-Angriffen im Juli

Nach US-Angriffen im Juli wurden mindestens 38 Menschen getötet und über 400 verletzt, wie das iranische Gesundheitsministerium mitteilte. Die Zahlen beziehen sich vermutlich auf Zivilisten.

Jordanien fängt drei iranische Raketen ab

In Jordanien wurden drei iranische Raketen abgefangen. Es gab keine Opfer. Jordanien ist wiederholt Ziel iranischer Vergeltungsmaßnahmen.