Maskenmann bei Chamenei-Trauerfeier: Wer verbirgt sich hinter der Sturmhaube?
Maskenmann bei Chamenei-Trauerfeier: Wer ist es?

Teheran – Bei der Trauerfeier für den getöteten Ober-Mullah Ajatollah Ali Chamenei sorgte ein mysteriöser Maskenmann für Aufsehen. Der Unbekannte trug eine Baseballcap und eine Sturmhaube, was ihn deutlich von den bärtigen Mullahs in der Trauergemeinde unterschied. Beobachter rätseln, ob es sich um Irans neuen Führer Modschtaba Chamenei handeln könnte, der sich heimlich unter die Gäste gemischt habe.

Gerüchte um Modschtaba Chamenei

Vor der Zeremonie hatten iranische Medien spekuliert, dass der neue Oberste Führer die Gelegenheit nutzen könnte, um erstmals öffentlich zu seinen Anhängern zu sprechen. Doch das Totengebet wurde von dem Geistlichen Dschafar Sobhani (97) gehalten. Innerhalb des Regimes gab es daraufhin Kritik. Der Vorwurf: Chamenei sei ein Phantom und müsse endlich Präsenz zeigen. Seit mehr als vier Monaten ist er nicht ein einziges Mal öffentlich aufgetreten.

Mögliche Verletzung durch US-Angriff

Laut US-Kriegsminister Pete Hegseth (46) soll Modschtaba Chamenei bei dem US-Luftangriff, der seinem Vater das Leben kostete, schwer verletzt worden sein. Hegseth erklärte, der neue Führer sei „verwundet und wahrscheinlich entstellt“. Dies könnte erklären, warum Chamenei die Öffentlichkeit meidet. Der Maskenmann durfte bei der Zeremonie den Sarg eines getöteten Familienmitglieds von Ali Chamenei tragen und stand weit vorne in der Trauergemeinde – ein Privileg, das nur hochrangigen Personen zusteht.

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Alternative Theorie: Enkel des Toten

Das iranische Portal „Rokna“ vertritt eine andere Theorie: Der Maskierte könnte Mohammad Javad Chamenei sein, der älteste Enkel des verstorbenen Anführers. Auch er hielt sich während des Luftangriffs im Palast des Ajatollahs in Teheran auf und trug Verletzungen davon. Diese Theorie wird durch die Tatsache gestützt, dass der Maskenmann offensichtlich wichtig genug war, um den Sarg zu tragen.

Gefahr für das Regime

Modschtaba Chamenei lebt gefährlich. Seit Kriegsbeginn gelang es den USA und Israel immer wieder, wichtige Anführer des Regimes gezielt auszuschalten. Zuletzt drohte US-Präsident Donald Trump (80) dem Iran mit „Vernichtung“, sollten die Mullahs einen mutmaßlichen Mordplan gegen ihn umsetzen. Jeder öffentliche Auftritt – ob mit oder ohne Maske – ist für Chamenei ein riskantes Unterfangen. Die Identität des Maskenmannes bleibt vorerst ungeklärt.

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