Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat im Bundestag eine Einigung mit den USA über den Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern bekannt gegeben. Die Vereinbarung wurde beim Nato-Gipfel in Ankara erzielt, wie Merz in einer Regierungserklärung betonte.
Details der Einigung
Die Tomahawk-Mittelstreckenwaffen sind ein zentraler Bestandteil der geplanten militärischen Aufrüstung Deutschlands. Der Kanzler nannte keine konkreten Zahlen, verwies jedoch auf die Bedeutung des Geschäfts für die Landesverteidigung. Die USA haben sich bereit erklärt, die Waffensysteme zu liefern, was als Stärkung der transatlantischen Beziehungen gewertet wird.
Reaktionen aus der Politik
Oppositionspolitiker kritisierten die fehlende Transparenz über die Kosten und die Anzahl der bestellten Systeme. Ein Sprecher der Grünen forderte eine umfassende Debatte im Bundestag. Merz hingegen betonte, die Entscheidung sei im Interesse der nationalen Sicherheit getroffen worden.
Hintergrund
Die Tomahawk-Marschflugkörper haben eine Reichweite von über 1.000 Kilometern und können sowohl konventionell als auch nuklear bestückt werden. Der Kauf ist Teil der Modernisierung der Bundeswehr, die nach der Zeitenwende beschleunigt wird. Die Lieferung soll in den kommenden Jahren erfolgen.



